Die Neue an Oli´s Seite ;-)

Moinsen Fans,

heute begann unser Tag mal wieder hoch dramatisch, wie man es von uns bereits gewohnt ist. Denn heute stand ein wichtiges Telefonat an, nicht mit irgendwem von irgendwoher, sondern mit unserem neuen Movie Park Star-Reporter Oli Wood aus Hollywood. Vollkommen durchgeschwitzt und vor Aufregung zitternd, tippten wir also die geheimen Zahlen (Mädels, ihr werdet nie an diese Nummer kommen ;-)) auf unserem Telefon ein, um dann… erst einmal in einer Warteschleife zu landen… Na toll, wir dachten, wir würden direkt verbunden :-( Stattdessen meldete sich unentwegt diese Stimme einer jungen Dame, die uns permanent ins Ohr flüsterte, dass es ganz bestimmt nicht mehr lange dauern würde. Nervös knabberten wir an unserem Bleistift, bis wir nur noch einen kleinen Stummel in der Hand hielten. Aber dann, plötzlich meldete sich am anderen Ende wieder eine Stimme einer jungen Dame: „Hollywood Studios General Management of Important People all over the world … blablabla… Mein Name ist Juanita. Was kann ich für Sie tun?“ Wir gaben uns zu erkennen und verlangten direkt nach Oli Wood. Das kann doch eigentlich nicht so schwer sein, ihn zu erreichen??? Die Dame antwortete uns, dass er zurzeit in seiner Residenz verweile und verband uns weiter. „Wo hat Oli wohl seine Residenz?“, fragten wir uns und träumten bereits von den Malediven und der Karibik. Doch was ist das? Irritiert schauten wir auf unser Telefondisplay und sahen jetzt eine deutsche Nummer und irgendwie kam uns diese so bekannt vor. Muss irgendwo hier in der Nähe sein… Vollkommen perplex vernahmen wir dann ein kräftiges „Juten Tach“ aus dem Hörer. „Hey Oli, altes Haus, da bist Du ja endlich! Wie geht’s Dir und viel wichtiger, wo hast Du eigentlich Deine Residenz? Deine Nummer kommt uns so bekannt vor.“ Oli antwortete mit einem kurzen Lächeln: „Jungs, hab ich Euch doch erzählt. In Bottrop Boy, gleich bei Euch um die Ecke, habe ich mein Reich.“ „Wie bitte was???“, stotterten wir verdutzt. „Bottrop Boy???“ Da wohnt doch auch unsere Azubine, schoss es uns durch den Kopf. Naja, lassen wir das mal lieber ;-). „Oli, wir würden Dich gerne für eine Mittendrin- und Hautnahdabei-Reportage für das Halloween Horror Fest 2014 engagieren. Hast Du Bock da drauf?“ Oli antwortete etwas zögerlich, aber willigte dann ein, allerdings nur unter einer Bedingung: Weil er vor Monster so großen Respekt habe, bräuchte er Unterstützung von einer Person des starken Geschlechts. Kurzum, wir brauchen ein Mädel für Oli, das ihm bei seiner Berichterstattung unterstützt und ihm den Rücken stärkt, falls er doch zu viel Angst hat. „Das lässt sich einrichten“, dachten wir uns und fuhren fort mit unserem Gespräch. Ausschnitthaft hier also die wichtigsten Antworten von Oli.

1. Lieber Oli, wie hat es Dir auf der Entdeckungs-Tour im The Lost Temple gefallen und was war Dein persönliches Highlight?
Die erste Erkundungsreise durch den “The Lost Temple” war schon etwas ganz Besonderes. Wenn man sich vorstellt, dass völlig ungestört 700 Meter unter meinem Lieblings-Film- und Freizeitpark seit tausenden von Jahren so ein riesiger Tempel liegt, in dem noch dazu lebendige Dinosaurier überdauert haben, dann ist das schon wahnsinnig aufregend. Und als Dr. Carter mein Kamerateam und mich gefragt hat, ob wir als Erste von den verborgenen Geheimnissen des Tempels an die Außenwelt berichten wollen, war das natürlich eine riesige Ehre und wir haben uns sofort an die Arbeit gemacht.
Für mich als Hobby-Aufzugfahrer und Bonusmeilensammler war natürlich die nervenaufreibende Abwärts-Fahrt mit dem Lift mein persönliches Highlight.

2. Was bewegt Dich dazu, beim Halloween Horror Fest wieder direkt und hautnah zu berichten? Hast Du eigentlich keine Angst vor Monstern?
Ich bin ehrlich: Ich habe wahnsinnige Angst. Trotzdem ist das Halloween Horror Fest jedes Jahr aufs Neue ein absolutes Muss! Ich bin einfach neugierig, was für Monster dann im Park ihr Unwesen treiben und was sie so zu erzählen haben. Ich finde, unsere Zuschauer haben ein Recht darauf, zu erfahren, was unsere Monster das ganze Jahr bis Oktober so machen und was für Hobbys sie haben. Mein Problem ist, ich traue mich oft nicht nah genug heran. Unser Kamerateam filmt immer mit 100 Meter Sicherheitsabstand und wenn ich mich dann mal vorsichtig einem Monster zum Exklusiv-Interview genähert habe, hat es mir bisher jedes Mal das Mikrofon aus der Hand weggefressen. Ich bin dann immer sehr eingeschüchtert und fahre zur Beruhigung eine Runde im “Ice Age Adventure”. Ich denke, uns fehlt Hin und Wieder einfach ein furchtloses Mädchen vor der Kamera.

3. Warum denkst Du, dass Dir ein nettes Mädel an Deiner Seite die Angst nehmen kann? Hast Du bereits Erfahrung mit dem starken Geschlecht in einer vergleichbaren Situation gesammelt?
Ich habe mal eine Zeit lang in Südamerika bei den berühmten kraPeivoM-Mönchen gelebt, von denen ich eine Menge über Angstbewältigung und Meditation gelernt habe. Blöderweise habe ich mich von denen immer wieder zu Mutproben herausfordern lassen, und ich kann mich in diesem Zusammenhang an einige sehr unverhoffte Wanderungen durch den Dschungel erinnern. Einmal wurde ich dabei aus dem Hinterhalt von einem 4 Meter großen Stachelschwein angegriffen, welches meine Fährte aufgenommen hatte. Glücklicherweise kam damals eine junge Kriegerin vom Stamm der boBegnopS herbeigeeilt und verscheuchte das Stachelschwein mit einem Regentanz. Sie hat mir durch ihren Mut das Leben gerettet. Das hat mich damals tief beeindruckt und ich glaube, wenn wir so ein tapferes Mädchen für unser Film-Team finden würden, würde ich mich zu Halloween wesentlich sicherer fühlen.

4. Was sollte ein Mädel mitbringen, das Dich während Deiner Berichterstattung begleitet?
Mmmmhhh… Ich finde sie sollte fröhlich, spontan, humorvoll und keinesfalls zurückhaltend sein. Zudem sollte sie auch ein paar eigene Ideen für unsere zahlreichen Movie Park-Reportagen mitbringen. Außerdem wäre es super, wenn sie schlagfertig ist – also nicht nur mit den Monstern sondern auch mit flotten Sprüchen. Mir persönlich ist darüber hinaus immer auch ein nettes Lächeln wichtig ;-) (Anmerkung der Redaktion: Ja neee, is klar!).

5. Wie bereitest Du Dich auf das Halloween Horror Fest 2014 im Movie Park Germany vor?
Ich denke, ich werde mich wie eigentlich jedes Jahr vorbereiten. Zuerst schaue ich meine Lieblings-Horrorfilme und flechte mir zu Hause im Keller einen Smoking aus Knoblauchzehen. Dann vernagle ich sämtliche Zugänge zu meinem Haus, buche eine Reise nach Transsilvanien und mache mich dort mit meinem Kumpel van Helsing auf die Suche nach Graf Dracula. Der ist aber leider sehr selten zu Hause und ich nutze die Zeit dann um meinen handgeschnitzten Wasserspeier mit alten Voodoo-Formeln zum Leben zu erwecken und wieder einzuschläfern. Eigentlich mache ich also nichts Außergewöhnliches.

Nach diesem gehaltvollen Gespräch legten wir, nachdem wir uns von Oli verabschiedet hatten, vollkommen erschöpft den Hörer auf und begannen zu überlegen, wie wir nun an das Mädel kommen, das Oli unterstützen soll. Vielleicht ein Casting? Mhm…
Wir denken mal in Ruhe darüber nach und werden Euch im Laufe der Woche über Facebook dazu informieren. Vielleicht hat der ein oder andere unter Euch jetzt schon Lust bekommen?

Bis denn
Tschö mit „ö“
Euer Oli Wood Management Team ;-)


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Oli Wood aus Hollywood

Liebe Expeditions-Fans,
jetzt musstet Ihr Euch exakt zwei Wochen gedulden, bis Ihr wieder eine dieser fesselnden, lustigen und oft auch romantischen Geschichten von uns zu lesen bekommt… Das liegt schlicht und ergreifend daran, dass wir Urlaub gemacht haben und uns die ganze Zeit über nur die Sonne auf den Bauch haben scheinen lassen, natürlich nur mit dem Hintergrund, eine kreative Pause einzulegen, um Euch nach dem Urlaub wieder mit poetischen Texten zu verwöhnen ;-) Ja nee, is klar. Vollkommen tiefenentspannt und erholt bieten wir Euch in dieser Woche aber wieder ganz heißes Material. Dazu haben wir unseren parkeigenen Schlagzeilenreporter Oli Wood (sein Name ist Programm) in den Tempel geschickt, um exklusiv für Euch hautnah zu berichten. Um jedoch jeglichen Spekulationen, insbesondere geht das an alle jungen Mädels unter Euch, vorzubeugen: Es handelt sich bei unserem Reporter nicht um den Schmusesänger Tim Bendzko! Obwohl er ihm, das müssen selbst wir uns eingestehen, zum Verwechseln ähnlich sieht ;-) Aber zurück zum Thema. Oli Wood begibt sich also auf Expeditions-Tour mit dem unglaublichen Ziel, Dr. Carter zu finden und den Dinos von Angesicht zu Angesicht mal richtig die Meinung zu geigen. Herr Wood gehört nämlich zu den wenigen in unserer Gesellschaft übrig gebliebenen männlichen Heroes, die für eine gute Sache Kopf und Kragen riskieren (Respekt Alter, wir sind stolz auf Dich). Vollkommen unerschrocken und mit ehrgeizigem Ziel vor Augen kämpft er sich zunächst durch den verwilderten Dschungel, betritt staunend die Ausgrabungsstätten, stürzt sich mit dem Aufzug todesmutig in 700m Tiefe, um sich dann anschließend in den weitläufigen Gängen unseres Ausgrabungstempels zu verlaufen. Naja Geographie war halt nie seine Stärke… Dafür geht’s dann aber weiter über die Crystal Cave hin zu den Expeditionsbussen. Obwohl Herr Wood keinen Führerschein besitzt (er hat sich gedacht, dass die Polizei eher selten Kontrollen in 700m Tiefe fährt), hat er sich eigenmächtig hinter das Steuer geklemmt, um Dr. Carter zu retten. Wie das Ganze nun ausgegangen ist und ob er tatsächlich dickere Oberarme hat als der T-Rex, könnt ihr Euch direkt hier anschauen. Viel Spaß damit:

P.S.: Autogrammanfragen können direkt über die unten stehende Kommentarleiste getätigt werden. Wir werden das dann weiteleiten. Aber nochmal der dringliche Hinweis: Es handelt sich hier nicht um Tim Bendzko!!!

Euer Expeditions-Team


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Bei solchen Bildern werden wir ganz still…

Hey Fans,
heute halten wir uns mit unseren flotten Sprüchen mal ganz zurück und lassen nur diese eindrucksvollen Bilder sprechen. Lehnt Euch zurück, haltet das Popcorn bereit und genießt den Film:

Euer Expeditions-Team


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Ein Tag zum Gruseln…

…im wahrsten Sinne des Wortes: Unsere Woche begann, wie bereits gewohnt bei uns, hoch spektakulär. Gerade im Büro angekommen, vernehmen wir seltsame Geräusche an unserem Fenster. So eine Art Stöhnen, Schnaufen und Röcheln, einfach Geräusche, die uns an unsere letzte Horrorfilm-Session erinnern. Vollkommen desorientiert erheben wir uns und wagen nur zaghaft einen Blick aus unserem Fenster. Starr vor Entsetzen bleiben wir gebannt stehen, als nur wenige Meter von uns entfernt ein Haufen Untoter den Mitarbeiterparkplatz unsicher machen. „Wie bitte, waaaass?“, platzt es aus uns heraus. Hoffentlich finden die nicht den Eingang zum Marketinggebäude. So, wie die aussehen, wollen die nicht nur spielen. Das Blut in unseren Adern gefriert und wir kauern uns angstschweißbedeckt unter unserem hoffentlich zombiesicheren Schreibtisch und harren aus.

Als es draußen ruhiger zu werden scheint, trauen wir uns nur zaghaft unter unserem Schreibtisch hervor und wagen uns an die frische Luft, um nachzuschauen, wo sich die Monsterbande herumtreibt. Draußen scheint alles ruhig zu sein, nur ein sanfter kühler Luftzug zieht an uns vorbei und lässt erahnen, dass hier soeben der Tod höchstpersönlich vorbeigeschritten ist. Erneut erstarren wir, als wir die feine Blutspur auf dem Asphalt entdecken, die sich um unser Bürogebäude schlängelt. Waghalsig, wie man uns kennt, entscheiden wir uns, dem Geheimnis dieser Spur auf die Schliche zu kommen. Wir folgen also der Spur, die uns hinter dem MP Xpress und der Holzachterbahn zum Studio 1 oder unter unseren Gästen besser bekannt als „Deathpital“ führt. Jetzt wird es uns wirklich mulmig in der Magengegend, denn wir sind so gar nicht monster- und zombiefest. Vielleicht war das doch nicht so eine gute Idee. Aber jetzt gibt’s kein Zurück mehr. Für unsere Fans opfern wir unser letztes Hemd oder auch unser Leben, wenn es sein muss. Die Blutspur endet schließlich an einer stählernen Tür mit derAufschrift „No entry“. Egal, wir wollen es jetzt wissen und öffnen die Tür langsam und bedacht. Als die Tür bereits einen Spalt weit geöffnet ist, dringt dieser modrige Geruch in unsere Nase und lässt uns einen Schritt zurückweichen. Aber damit nicht genug. Es folgen lautes Gebrüll und Geschrei, das uns das gerade wieder aufgetaute Blut in unseren Adern erneut einfrieren lässt.

Zum Glück haben wir uns heute Morgen noch die neue Taschenlampen-App auf unser Smartphone geladen (die kann sogar auch rotes und blaues Licht „Thumbs up!“). Die wird uns hoffentlich heute gute Dienste leisten. Wir entscheiden uns für rotes Licht, ist irgendwie dem Ambiente im Deathpital irgendwie eher ;-) Plötzlich greift uns eine kalte Hand auf die Schulter, packt fest zu und zieht uns hinein in die Höhle der Zombies. Wir können uns gar nicht wehren und ehe wir uns versehen, liegen wir im OP-Saal auf dem Tisch. Bevor wir jedoch einen ersten zaghaften Laut von uns geben können, taucht neben uns der Entertainment Manager auf und lobt unseren Auftritt als ahnungsloser Gast. Wir waren doch tatsächlich Hauptakteur bei unserem Halloween Horror Fest Casting geworden und das vollkommen unfreiwillig. Uns fällt ein Stein vom Herzen, denn jetzt können wir unseren Puls kontrolliert herunterfahren. Alles nur Show. Gott sei Dank! Mit einem entspannten Lächeln auf unseren Lippen verlassen wir das Horrorkrankenhaus und sind froh, dass wir dieser Behandlung noch einmal entgehen konnten.

Cya

Euer Zombiebezwinger-Team


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Magische Kreise und viel Chillerei…

Moinsen Fans,
nach der stressigen letzten Woche war es diese Woche echt mega chillig hier im Büro. Aber das haben wir uns auch mal verdient, denken wir… Es war sogar so entspannt, dass es uns zunächst gar nicht auffiel, dass sich Dr. Carter in der Woche nicht ein einziges Mal bei uns gemeldet hat. Spätestens jedoch nachdem wir an unseren Schuhen herabschauten und uns die dicken Matschklumpen an die Erlebnisse in der letzten Woche, 700m tief unter der Erde, erinnerten, fingen wir doch an, uns Sorgen um unseren Star-Archäologen zu machen.
Also machten wir uns, mit tiefen Sorgenfalten in unserem ansonsten für unser Alter noch sehr straff erscheinenden Gesicht, auf den Weg Richtung Tempel. Bereits auf dem Weg dorthin kam uns die ungewohnte, fast gespenstisch wirkende Ruhe verdächtig vor. „Was ist hier nur passiert?“, fragten wir uns. Zuvor herrschte hier für gewöhnlich reges Treiben wie auf einem Ameisenhügel. Am Eingangstor der Ausgrabungsstätte erwartete uns die nächste Hürde: Die Tür war abgeschlossen. Und wir hatten natürlich keinen Schlüssel. Verzweifelt versuchten wir Dr. Carter auf seinem Funkgerät zu erreichen, jedoch ohne Erfolg. „Hoffentlich ist nichts im Tempel passiert“, schoss es uns gewehrschussartig durch den Kopf. Wir mussten unbedingt da rein, koste es, was es wolle!
Hinter uns entdeckten wir einen großen Baumstamm und setzen ihn, ohne weiter nachzudenken, als Hebelwerkzeug ein und sprengten die Tür mit einem lauten Knall auf. Ein Hoch auf den eiweißreichen Shake, den wir uns heute Morgen reingeschüttet hatten. Er hatte uns regelrechte Megamuskeln verliehen. Schnell rannten wir zum Aufzug und schossen mit ihm zusammen in die Tiefe. Es war große Eile geboten.
Unten angekommen wurden wir von einem Mitarbeiter des Forschungsteams abrupt ausgebremst. „Was macht der denn da?“ fragten wir uns und schauten uns seine Arbeit genauer an. „Warum malt der nur kleine gelbe Kreise auf den Boden und warum macht er das in einer unerklärlichen Seelenruhe bei chilliger spanischer Salsamusik, wo doch Dr. Carter womöglich im Tempel in großer Gefahr schwebt???“ Keine Zeit, wir mussten weiter und schwangen uns tarzanmäßig über die noch feuchten mystischen Kreise zu den Expeditionsjeeps. Schnell einsteigen und Gas geben. Doch wir entdeckten keinen Dr. Carter. Nur ein dumpfes Grollen und Brüllen ließ uns erstarren – wie Wachsfiguren. Wir zitterten am ganzen Leib und schwitzten wie ein Leistungssportler. Plötzlich klingelte unser Telefon und am anderen Ende meldete sich Dr. Carter. „Moin Jungs, der Tag heute hat so chillig für mich begonnen. Ich habe mega verschlafen und bin erst jetzt aus meinem Bett gefallen“, sagte er mit noch müder Stimme. „Was bitte ist los?“ Das kann doch nicht dein Ernst sein. Wir legten den Rückwärtsgang ein und fuhren zurück zum Büro und vergaßen bei unserer Eile ganz, den Aufzug zu nehmen ;-). Am Büro angekommen, ließen wir den Tag noch einmal Revue passieren und nicht nur die ominösen Kreise gaben uns zu denken ;-)

Bis denn, cu

Euer Expeditions-Team


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Wahnsinn wir kommen…

Liebe Expeditions-Fans,
hinter uns liegt eine heftige Woche, wo wir ja in der Regel ausschließlich entspanntes Arbeiten gewohnt sind, wie man es von Mitarbeitern in einem Freizeitpark auch erwarten würde ;-) Wir hatten uns für die kommende Woche soviel vorgenommen, aber es kam wieder alles anders…

Bereits am frühen Morgen ging es los, als wir uns, eigentlich vollkommen tiefenentspannt vom Wochenende, auf den Weg zur Ausgrabungsstätte begaben. Heute wollten wir den Weg zu Fuß bewältigen, um etwas für unsere Fitness zu tun. Als wir dann aber am Santa Monica Pier vorbeiliefen, trauten wir unseren Augen kaum, als wir, versteckt hinter den Büschen, einen T-Rex auftauchen und langsam dahinter herschleichen sahen. „Was ist denn da los?“, schoss es aus uns heraus. „Hoffentlich sieht den kein Besucher“, kam es uns schlagartig in den Sinn: Die würden bei dem Schock ja direkt in Ohnmacht fallen… Oder war der Dino gar nicht echt, sondern nur eine Fata Morgana. Wir begannen an unserem Verstand zu zweifeln. Vielleicht haben wir uns in der letzten Woche doch zu sehr überarbeitet…

Ohne weitere Gedanken an diese irre Idee zu verschwenden, ging es nun in die Ausgrabungsstätte. Dort angekommen, lag ein sehr beschwerlicher Weg in 700m Tiefe vor uns. Wir hatten nämlich von Dr. Carter erfahren, dass sich ganz tief unter dem Park bei den Ausgrabungsarbeiten besonders viel getan hatte. Nach einem beschwerlichen Abstieg, der Schweiß stand uns knöcheltief in unseren Flip Flops, kamen wir unten an. Da macht es doch tatsächlich „PING“ hinter uns und eine Aufzugstür öffnet sich, wie von Geisterhand. „Was ist das?“ Herausspaziert kamen Wouter und Dr. Carter. „Es gibt einen Aufzug hier?“ fragten wir vollkommen entgeistert. „Warum bitte schön haben wir dann diesen heftigen Abstieg auf uns genommen und sind gefühlte drei Tode gestorben? Das erste, was Wouter daraufhin von sich gab war: „Kann ich auch mit meiner App steuern. Cool, wa?“ “Absolut cool“, dachten wir, während der kühle Schweiß an unseren aufgeheizten Körpern abperlte. Wir zweifelten erneut an unserem Verstand, ließen uns dann aber kurzerhand dazu überreden, weiter mit zu kommen. Hier unten war es wirklich unheimlich und als das erste Gebrüll zwischen den Steinmassiven zu vernehmen waren, wollten wir ganz schnell zurück in den Aufzug. „Da gibt es ein Problem“, sagte Wouter. „Mein Handyakku ist gerade leer gegangen und ich kann die App nicht mehr aufrufen“. „Oh Mann, Wouter“, schoss es nur so aus uns heraus und wir machten uns an den Aufstieg.

Schweißgebadet und vollkommen fertig von diesem Morgen, wollten wir nur noch schnell in unser Büro, doch ein Griff in unsere Hosentasche ließ nichts Gutes erahnen. Wir hatten unseren Schlüssel verloren und das ausgerechnet in 700m Tiefe. „NEIIIIIIINNNNN!!!!!“. Wir haben uns dann sofort ins Auto gesetzt und sind nach Hause gefahren, denn wir waren heute dem Wahnsinn erschreckend nahe ;-)

Cya
Euer wahnsinniges Expeditions-Team


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Krasse App, gibt’s die auch im App-Store?

Moinsen Expeditionsfans,
heute Morgen, gerade im Büro eingetroffen, klingelt mal nicht das Telefon, sondern ein lautes Dino-Gebrüll wirft uns fast aus dem dicken Chefsessel. „Was ist denn hier los“, schallt es aus dem unbedeutenden kleinen Nachbarbüro. „Ist nur mein neuer Whatsapp-Sound“, antworte ich und greife schnell zu meinem Handy, um nachzusehen, wer uns diesen frühmorgendlichen Schreck eingejagt hat. Ich traue meinen Augen nicht, als ich sehe, wer mir geschrieben hat. Es ist Wouter, unser Geschäftsführer, der mich mit drei dicken Smileys in den Tempel locken will. „Kommt schnell vorbei, ich habe eine neue App“, schreibt er. „Krass“, denke ich, und mache mich auf den Weg, um dieser Nachricht nachzugehen. Am Tempel angekommen und vollkommen aus der Puste. Bei meiner Kollegin habe ich schon fast den Eindruck, dass sie ein Sauerstoffzelt benötigt, weil wir uns so beeilt haben. Von weitem sehen wir bereits Wouter, der mit seinem iPhone in der Hand lässig an dem Expeditions-Jeep von Dr. Carter lehnt. Stolz präsentiert er uns eine App, mit der er angeblich bestimmte Effekte im Tempel steuern kann. „Ja, ja, is klar“, denken wir und folgen ihm unauffällig in die Ausgrabungshalle. Aus allen Ecken sind Funksprüche zu hören. Hier scheint heute echt viel los zu sein. Inzwischen haben die Forschungs-Teams, die hier arbeiten, sich kleine Büros eingerichtet, in denen hektisch gearbeitet wird. „Und all das steuert jetzt Wouter mit seinem Handy“, fragen wir uns still und können uns ein schelmisches Grinsen nicht verkneifen. Aber aufgepasst, immerhin ist er unser Chef. Wir reißen uns also zusammen und dackeln hinter ihm her. Dann bleibt er plötzlich stehen und tippt wild auf seinem Handy rum. Wir erschrecken fürchterlich, als sich direkt neben uns eine komplizierte Mechanik in Bewegung setzt. Es wird ohrenbetäubend laut und das Licht beginnt zu flackern. Scheinbar setzt sich hier gerade ein gewaltiger Aufzug in Bewegung. Viel größer als der, in dem wir gestern noch bei Primark standen. „Ey Wouter, das ist aber megacool“, platzt es ungefiltert aus uns heraus. Danach fordert er uns auf, ihm weiter zu folgen. „Ich kann noch mehr“, sagt er freudestrahlend. Im Tempelraum verblüfft er uns dann tatsächlich erneut. Gerade angekommen, wird es ganz hell und megawarm. Was ist denn jetzt passiert. Oberkrasse App, denken wir, als wir den Raum wieder verlassen und erstmal frische Luft schnappen wollen. Schnell ins Büro, das ist uns einfach zu viel Magic. Auf dem Rückweg kommen wir noch an Wouters Auto vorbei und fragen uns mit einem Lächeln, ob es nicht besser wäre, wenn er ne App zum Parken hätte.

Aber seht selbst.
Cya
Euer Expeditions-Team


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Heute mal ganz romantisch…

Liebe Expeditionsbegeisterte,

als wir heute Morgen hochmotiviert, wie jeden Tag, und mit voller Vorfreude auf den heutigen Büro-Tag mit viel Schwung auf den Mitarbeiterparkplatz einbogen, mussten wir heftig in die Bremse steigen. Vor uns stand ein riesiger LKW mit komischen Platten… „Was soll das denn?“, schoss es uns durch den Kopf. Wir wollten doch heute eigentlich pünktlich im Büro sein und zum ersten Mal einen guten Eindruck hinterlassen ;-). Nachdem wir uns dann mit viel Fingerspitzengefühl an dem Ungetüm vorbeigeschlängelt hatten, stand einem entspannten Büro-Tag eigentlich nichts mehr im Wege (dachten wir zumindest…). Im Büro angekommen, erwartete uns Dr. Carter bereits, schlammverschmiert und schweißbedeckt (wie sollte es anders sein) vor unserer Bürotür. „Ich habe sensationelle Neuigkeiten“ schoss es aus ihm heraus und nach kurzem Gespräch war auch unser Puls auf die üblichen 200 Schläge pro Minute angestiegen. Vorbei mit der erhofften Ruhe…

Wir mussten ihm einfach unmittelbar folgen. Im Tempel selbst angekommen und voller Vorfreude, konnten wir unseren Augen kaum trauen. Das Bild, das sich uns darstellte, war so unfassbar schön, dass uns fast die Tränen kamen: Das freigelegte Dino-Skelett war in ein romantisches blaues Licht gehüllt. Gerne hätten wir an dieser Stelle unsere Picknickdecke und ein paar Kerzen ausgepackt, um ein romantisches Candle-Light-Dinner abzuhalten. Doch die harschen Worte aus Dr. Carters Mund, die uns aufforderten, zügig weiterzugehen, entrissen uns aus diesem schönen Traum. Schade ?. Weiter ging es nun zu dem Platz, von dem aus wir demnächst mit Euch die Expedition starten werden. Hier hat das Team von Dr. Carter gute Arbeit geleistet. Die Bänke der Expeditionsbusse sind bereits montiert und laden ein zu einer aufregenden Entdeckungstour. Der Weg führt uns nun weiter in den Tempel selbst. Hier stellen wir erneut mit Erstaunen fest, wie viel sich hier getan hat. Der gesamte Tempelboden ist bereits freigelegt und sieht so schön aus, dass wir uns gar nicht trauen, ihn mit unseren schweren Stiefeln zu betreten. Vielleicht machen wir uns demnächst nur mit unseren pinkfarbenen Plüschpantoffeln auf den Weg hierher…

Kurz bevor wir uns schweren Herzens wieder von diesem Ort entfernen, der uns bereits zu einer zweiten Heimat geworden ist, entdecken wir noch ein letztes Highlight. Wie aus dem Nichts erstreckt sich vor uns ein riesiger Kristall, der im fahlen Licht zu glitzern scheint. Unfassbar, dass so etwas unter unseren Hallen jahrelang verborgen geblieben ist… Mit diesen tollen Eindrücken verabschieden wir uns wehmütig von Dr. Carter und seinem Team und machen uns auf den Rückweg ins, im direkten Vergleich, vollkommen schnöde wirkende Büro. Aber hier können wir zumindest unsere Füße hochlegen.

Bis dann, cya.

Euer Expeditions-Team


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Von Tempelsäulen, Dinosaurierknochen und ganz viel Staub…

Liebe Expeditions-Fans,

weil Ihr nach unserem letzten Beitrag Zweifel an der Existenz unseres Expeditions-Jeeps angemeldet habt, liefern wir Euch heute exklusiv den Beweis. Wir haben ihn auch bewusst NICHT durch die Waschanlage geschickt, damit ihr auch mal seht, wie tief wir letzte Woche im Schlamm gesteckt haben. Uns stand die Matsche wortwörtlich bis zum Hals ;-)
Damit hätten wir die notwendigen Formalitäten abgeklärt und können uns dem wirklich wichtigen für heute widmen. Eine neue Expeditionstour steht an, denn Dr. Carter und sein Team waren äußerst fleißig. Tag und Nacht wurde geschuftet, damit die Tempelanlage auch bald für Euch alle freigegeben werden kann. Also, auf geht´s…

Nachdem uns in der letzten Woche der Schlamm arg zugesetzt hat, stellt sich diese Woche ein ganz anderes Bild dar: Durch die lange Trockenperiode gleicht der Eingang unserer Ausgrabungsstätte einer reinen Wüstenlandschaft. Bei jedem Schritt wird so viel Sand aufgewirbelt, dass es zwischen den Zähnen knirscht. Aber wir wollen ja nicht schon wieder rumheulen ;-), sondern konzentrieren uns auf unsere eigentliche Mission. Dr. Carter führt uns zu einem Platz auf dem alte freigelegte Tempelsäulen aufgerichtet werden. „Diese haben wir erst gerade entdeckt und versuchen sie so wiederherzustellen, wie sie damals ausgesehen haben müssen“, erklärt er uns und wischt sich ebenfalls die Sandkörner aus seinen Augen. Wir sind wirklich verblüfft, mit welcher Liebe zum Detail hier schon vor hunderten von Jahren gearbeitet wurde.

Im Tempel dann schließlich angekommen, stockt uns erneut der Atem und dieses Mal ist nicht der verda**te Sand Schuld. Ganz oben an der Decke des Tempels hat das Team einen Dinosaurierkopf in mühevoller Kleinarbeit freigelegt. Dr. Carter weist uns daraufhin, dass dieser schon damals eine bestimmte Funktion erfüllt hat, er ist sich allerdings noch nicht sicher welche. Vielleicht könnt ihr ihm dabei weiterhelfen? Wir sind auf eure Ideen gespannt. Plötzlich klingelt es in unserer Westentasche: Ein Anruf aus dem Büro und ein Hilferuf zugleich. Unsere Kollegin braucht dringend Hilfe am Kopierer. Das war´s dann wohl heute mit der Expedition… Schade.
Bis zum nächsten Mal

Euer Expeditions-Team


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Auf in die Schlammschlacht…

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Liebes Expeditionsteam, unser heutiger Büro-Tag hätte so entspannt beginnen können: Wir hätten wie gewöhnlich uns einen Kaffee geholt, langsam den Rechner hochgefahren, um dann ganz entspannt einen Blick in unsere eMails zu werfen. Doch wie ihr vielleicht schon ahnt, begann … Weiterlesen

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