Kurz vor dem Winterschlaf noch ein Video…

Hey Fans,

wie bereits im vorherigen Beitrag versprochen, haben wir uns in den vergangenen Tagen vor unserem verdienten Winterschlaf noch einmal auf unseren Hosenboden gesetzt und für Euch einen Jahresabschluss-Blockbuster zusammengeschnibbelt. Mit diesem Film möchten wir uns für dieses Jahr von Euch allen verabschieden. Es war schön mit Euch! Im Namen des gesamten Movie Park Germany Teams wünschen wir Euch und Euren Familien ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2015. Wir hoffen, Euch auch im neuen Jahr wieder bei uns begrüßen zu dürfen. Und jetzt lehnt Euch zurück und genießt.
Klappe ab und Actiooooooon…


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Kamera läuft uuuuuuund Ääääääääääääääktschen…!

Es ist gerade einmal sechs Monate her, als diese vier Worte das erste Mal durch den Movie Park Germany hallten. Denn genau vor sechs Monaten schulterten wir zum ersten Mal unsere Kamera, kalibrierten unsere Mikrofone und richteten unsere Scheinwerfer aus, um den Park mit einer Kamera neu zu entdecken. Zu diesem Zeitpunkt ahnten wir jedoch absolut noch nicht, wie erfolgreich unsere einstige Stammtisch-Idee einmal werden würde. Das Filmprojekt gab uns in erster Linie die Möglichkeit, unsere unbändige Kreativität zu bündeln ;-) Und so kam es, dass wir nach gerade einmal einem halben Jahr auf insgesamt 17 Produktionen (13 davon wurden bisher veröffentlicht) zurückblicken können. Mit unseren Teasern, Trailern und Dokumentationen erreichten wir im genannten Zeitraum über eine Viertel Millionen Zuschauer (ganz genau sind es unfassbare 276.000 Menschen). Das macht uns wirklich stolz und wir freuen uns, dass Ihr unsere Filme so zahlreich angesehen habt. Das Movie Park Germany TV-Team möchte sich deshalb an dieser Stelle bei allen Fans und Freunden des Parks herzlich bedanken! Doch nutzen wir die Gelegenheit und werfen einen Blick zurück auf die vergangene Zeit:

In unseren ersten Filmprojekten haben wir uns ausgiebig mit der neuen Attraktion „The Lost Temple“ beschäftigt. Ein erster Teaser sollte das Projekt ankündigen. Ihm folgten zwei virale Clips, in denen wir den Ausbruch unseres Dinos aus dem Park live mitverfolgten und unsere Roadshows viral unterstützten. Außerdem begleiteten wir unseren partysüchtigen Dino auf ein Rockfestival der Extraklasse nach Giesbeek in Holland. Parallel dazu dokumentierten wir in einer aufwändigen Produktion den Baufortschritt unserer neuen Attraktion. Es entstand eine erstklassige Baureportage.

Den Höhepunkt unserer Filmarbeit bildete aber die Tatsache, dass wir den weltberühmten Oli Wood als Parkreporter für unser Projekt begeistern konnten. Trotz anfänglicher Star-Allüren ;-) konnte er sich schnell ins Team integrieren und hat uns so manche lustige Stunde beschert. Oli, wir lieben Dich und hoffen, dass Du uns auch in der kommenden Saison mit Deinem Witz, Deiner schonungslosen Ironie und Deiner liebevollen Art zur Seite stehen wirst. Bei all dem Lob dürfen wir natürlich nicht vergessen, dass Du allein das Halloween Horror Fest niemals überstanden hättest. Aber zum Glück ist ja die wunderbare Holly Hill dazugestoßen und stand Dir tapfer zur Seite. Nach einem großen Facebook-Aufruf und anschließendem Casting haben wir eine tolle Partner-Reporterin für Oli gefunden. Auch ihr gebührt ein großer Dank und wir sind uns sicher, dass wir Dich, Holly, im nächsten Jahr wiedersehen werden!

Zum Ende der Saison drehte sich (im wahrsten Sinne des Wortes) alles um das Halloween Horror Fest. Neben einem Pre-Trailer und einem Main-Trailer haben wir das gesamte Halloween Horror Fest wöchentlich mit dem „Schocker der Woche“ begleitet. An dieser Stelle sei allen Dank gesagt, die uns tatkräftig bei unserem Projekt unterstützt haben.

Wenn wir nun so auf die Projekte zurückblicken, müssen wir natürlich ehrlich zugeben, dass nicht alles so professionell abgelaufen ist, wie es den Anschein gibt. Im Prinzip ist so viel schief gegangen, dass wir allein aus den Out-Takes einen neuen Blockbuster produzieren könnten. Wir denken da an Szene, wo sich unser Ton-Mann im Deathpital in den herabhängen Schnüren verfing und erst durch Hilfe freigeschnitten werden konnte, oder an die Luftaufnahmen, die wir bei wunderschönen Wetter aus großen Höhen gemacht haben und wir erst bei der Heimkehr mit Entsetzen feststellten, dass wir gar keine Speicherkarte eingelegt hatten, oder die Szene, wo einer unserer Schauspieler bei der Produktion für den Halloween Trailer beinahe von einem Maiskolben erschlagen wurde ;-)…
Aber all das gehört mit dazu. Wir blicken optimistisch in die Zukunft, denn wir haben viel dazu gelernt. Auch technisch werden wir uns in der kommenden Saison weiterentwickeln und weitere schräge Idee von uns verwirklichen. Ihr könnt gespannt sein. Wir hoffen, dass ihr auch in der kommenden Saison wieder mit dabei seid, wenn es heißt: Kamera läuft uuuuuuund Ääääääääääääääktschen…!

Und zum Schluss nochmal alle Video-Highlights auf einen Blick. Wenn Ihr weitere Ideen habt, die wir, Eurer Meinung nach, umsetzen sollten, dann bitte direkt hier posten. Wir sind gespannt.













Euer MPG TV-Team


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Oli und Holly haben sich auch getraut…

Hey Fans, was geht?

Lange musstet Ihr warten, aber dafür haben wir jetzt einen regelrechten Leckerbissen für Euch! Vor ein paar Tagen hatten wir ultraprominenten Besuch im Movie Park Germany: Unser parkeigener Starreporter Oli Wood hat uns einen Besuch abgestattet, um das legendäre Halloween Horror Fest am eigenen Leibe mitzuerleben und seinen großen Mut unter Beweis zu stellen. Aber beginnen wir die Geschichte von Anfang an…

Am besagten Tag mussten wir schon früh raus, denn am Eingang wartete ein großer Bus, mit dem unser Movie Park TV Team angereist war. Freundlich wie wir nun mal sind, begrüßten wir die vier Kameramänner, zwei Tontechniker, fünf Kabelträger, zwei Beleuchter und drei Redakteure. Der Tag konnte nur gut werden bei so viel geballter Kompetenz. Jetzt fehlte nur noch die Hauptfigur des heutigen Abends. Standesgemäß, wie wir es von unserem Oli gewohnt sind, fuhr er natürlich mit einem perlmuttweißen, durchgestylten Twingo vor ;-). Ein kurzer intensiver Handshake und dann die große Überraschung: Er war nicht allein! Auf der Beifahrerseite öffnete sich ebenfalls eine Tür und dem Prollo-Gefährt entstieg eine elfengleiche Person. Ihr schokobraunes Haar wehte leicht im Wind und ein Lächeln überzog ihr ganzes Gesicht, als sie zu uns herübersah. „Wer bitte schön ist das?“ entwich es unseren leicht erröteten Lippen. „Darf ich Euch meine neue Partnerreporterin Holly Hill vorstellen…“ entgegnete uns Oli. Immer noch starr vor Verblüffung, nickten wir stumm und konnten gar nicht fassen, was gerade geschah. Wir wussten ja, dass Oli einen Online-Aufruf für eine Partnerreporterin gestartet hatte, aber keiner konnte damit rechnen, dass dieser so erfolgreich war ;-)

Wie dem auch sei, obwohl es uns nach dieser Erscheinung schwer fiel, wieder einen klaren Gedanken zu fassen, mussten wir jetzt an die heutige Mission denken. Der Plan sah eine Reportage über das Halloween Horror Fest vor. In der Hauptrolle Oli und seine neue attraktive Begleiterin. Nach einem kurzen Briefing schauten wir uns zunächst die Locations für den heutigen Dreh an. „Alles halb so schlimm. Ich habe eigentlich nie Angst. Bin ja schließlich ein Mann“, tönte Oli während unseres Rundgangs durch die Kinderhalloween-Maze. Gut, dass er zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste, dass wir uns bis zu jetzt nur in der monsterfreien Zone aufgehalten hatten. Deshalb quittierten wir seine Sprüche mit einem freundlichen Grinsen und bestärkten ihn in seinem Glauben. Erst als langsam die Dämmerung einsetzte, bemerkten wir, wie er sich hilfesuchend an seine neue Partnerin schmiegte. Zu diesem Zeitpunkt war noch kein einziges Monster auf der Straße. „Das konnte ja was werden heute…“, dachten wir. Als ihm jedoch dann noch der Angstschweiß tsunamieartig über seine Stirn floss, konnte auch jeder Unbeteiligte erkennen, dass er richtig Schiss hatte. Aber es gab kein Zurück mehr. Da mussten beide jetzt durch.

Nach diesem letzten Gedanken verfinsterte sich die Sonne, leichter Nebel stieg auf und düstere Musik erklang aus allen Ecken. Die Show konnte beginnen, aber seht selbst:


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Show us YOUR Fear!

Hey Horror-Fans,

Eigentlich hatten wir uns nach unserem letzten Beitrag zum Halloween Horror Fest dazu entschlossen, bei Dunkelheit nie wieder einen Fuß vor die Tür zu setzen. Noch tagelang nach unserem eigentlichen Besuch schlotterten uns massiv die Knie, die Schweißdrüsen produzierten unentwegt kalten Schweiß und unser Puls sank selten unter 200 Schläge pro Minute. Aber trotz all dieser Nebenwirkungen, die uns von unserem Betriebsarzt als vollkommen normale Reaktion auf Halloween attestiert wurden, machte sich in den Tagen danach eine gewisse Neugier breit, die sich absolut nicht unterdrücken ließ. Irgendwie hatten wir so ein Kribbeln in den Fingern und unser ganzer Organismus lechzte nach diesem einmaligen Adrenalin-Kick, den wir zuvor noch nie in dieser Intensität durchlebt hatten. Egal wie oft wir Number Tumbler oder Dora´s Big River Adventure fuhren, dieser Kick ließ sich einfach nicht reproduzieren.

Also blieb uns einfach nichts anderes über, als uns erneut in die Höhle des Löwen zu stürzen. Die Frage war einfach nur, wo wir uns nun zu Tode erschrecken lassen wollten. Aus dem Kollegium erfuhren wir, dass man wohl im Deathpital ganz gut aufgehoben wäre. Ein Krankenhaus kam uns sehr gelegen, da es uns bereits seit Tagen ganz ekelig im Hals kratzte. Mit der Hoffnung dort nun auf einen kompetenten HNO Arzt zu treffen, machten wir uns schließlich auf den Weg. Treuer Begleiter an unserer Seite war unsere heiß geliebte Spiegelreflex-Kamera. Sie sollte im Zweifelsfall dokumentieren, wie sehr wir uns erschreckten. An dieser Stelle wussten wir jedoch noch nicht, dass dieser Plan mal wieder nicht aufgehen würde.

Am Deathpital angekommen, stieg uns bereits dieser süßlich, penetrante Geruch in die Nase und versetzte uns in eine Art Narkose. Vollkommen willenlos stolperten wir in die Notaufnahme, wo uns zwei richtig übel aussehende Krankenschwestern abscheulich zuvorkommend in ihre Arme schlossen. „Was fehlt Ihnen denn“, krächzten sie zu uns herüber. Schlagartig fühlten wir uns so gesund, wie nie zuvor. Scheinbar waren hier Wunderheiler am Werk. Als wir uns dann bei den netten Damen höflich verabschieden wollten, versperrten sie uns allerdings frech, wie sie waren, den Weg und scheuchten uns noch tiefer in ihr Refugium. Schnell schnappten wir uns unsere Kamera, um diese Unhöflichkeit bildlich zu dokumentieren. Als uns aber dann noch ein Arzt von hinten an die Schulter fasste, brannten bei uns die Sicherungen durch. Spätestens jetzt waren wir diesem Adrenalin-Kick wieder sehr nahe.

Wir nahmen unsere Füße in die Hände und rannten um unser Leben, vorbei an schaurigen Patienten, heroisch wirkendem medizinischem Equipment und bedrohlich aussehendem Krankenhauspersonal, bis wir uns in einem stockdunklen Raum an irgendwelchen ominösen, von der Decke hängenden Fäden verfusselten. „Was zum Henker war das?“ Wie ein hilfloses Insekt, zappelten wir nun in einer Art überdimensionalem Spinnennetz. Und zu allem Übel fiel uns nun auch noch unsere über alles geliebte Kamera auf den Boden. „Oh neeeeeeein, das war es wohl mit unseren Beweisfotos…“, dachten wir bei uns und vergaßen vollkommen, in welch misslicher Lage wir uns eigentlich befanden. „Wer sollte uns diese Story nur glauben, wenn wir keine Fotos mitbringen konnten??? Was sollten wir dann nur im Backstage Blog posten???“ All diese Dinge schossen uns durch den Kopf.

Nachdem wir uns von diesem ersten Schock etwas erholt hatten, fiel uns siedend heiß ein, dass wir uns zu allem Überfluss ja auch noch in Lebensgefahr befanden. Von vorne und von hinten humpelten diese Zombieviecher auf uns zu. Zum Glück hatten wir in unserer Hosentasche einen Bleistift und eine Büroklammer. Damit bastelten wir uns eine kleine handliche Säge und schnitten uns den Weg frei. Draußen angekommen, vollkommen erschöpft und den Tränen nahe, kam uns auf einmal die rettende Idee:

Was ist eigentlich mit unserer kreativen Leserschaft? Ihr wart doch auch schon bestimmt auf dem Halloween Horror Fest, oder? Und mit Sicherheit habt ihr auch einige Moment gehabt, wo ihr Euch so richtig in die Buchse gemacht habt? Und vielleicht ist dabei auch noch ein cooles Foto oder Video entstanden. Dann sendet es uns und wir veröffentlichen Eure Story exklusiv direkt hier im Blog.

Sendet dazu einfach Euren spannenden Bericht inkl. Foto an facebook@moviepark.de. Wir wählen aus den besten Storys aus und werden sie direkt hier im Blog veröffentlichen. Einsendeschluss ist der 17. Oktober 2014.

Auf geht’s und für alle, die Halloween hier im Movie Park Germany noch nicht erlebt haben, besteht noch bis zum 31.10 an jedem Do., Fr. und Sa. die Chance dazu. Nehmt allen Mut zusammen und FACE YOUR FEAR!!!

Übrigens: Eine richtig krasse Geschichte erreichte uns bereits heute per Video. Diese wollen wir Euch natürlich nicht vorenthalten…

Euer unerschrockenes Adrenalin-Junkie Team


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Manege frei für Quälerei

Moinsen Halloween-Fans,
für alle, die schon seit Tagen mit den Hufen scharren und verzweifelt auf einen neuen Backstage Blog Eintrag warten: Wie auch für die verspätete Berichterstattung in der vergangenen Woche, gibt es auch für diese eine plausible Erklärung ;-) Doch dazu später mehr.
Bereits in der vergangenen Woche haben wir uns exklusiv für Euch auf die Suche nach Halloween im Park gemacht. Uns kam zu Ohren, dass an der einen oder anderen Ecke bereits unter Hochdruck an den Vorbereitungen für unser diesjähriges Horror-Event gewerkelt wird. Und da wir ja bekannterweise ganz besonders neugierig sind, hielt es uns auch nicht länger auf unseren schnöden Bürostühlen. Da wir nicht wirklich wussten, was uns an diesem Tage erwarten würde, packten wir ausreichend Proviant und umfangreiches Equipment (Taschenlampe, Knoblauchzehen, Super-Soaker Weihwasserpistole, Decken etc…) ein. Um den gesamten Krempel nicht schleppen zu müssen, liehen wir uns das Frucht-Tiger Caddy aus. Bepackt bis oben hin und voller Erwartungen ging es nun mit geschätzten 10,5 km/h los. Naja, immer noch besser als laufen ;-)
Die Tatsache, dass sich bereits auf unserer Anfahrt die Sonne verfinsterte, langsam Nebelschwaden wie aus dem Nichts auftauchten und in der Ferne ein mysteriöses Knurren zu hören war, konnte uns nicht aus der Ruhe bringen. Wir haben doch keinen Schiss! Dennoch versuchten wir bereits während der Anfahrt, den 50L Tank der Super-Soaker Weihwasserpistole zu füllen. Sicher ist sicher… Wir bahnten uns also weiter den Weg durch diesen verlassenen Park, vorbei an gruseligen Gräbern, Spinnenweben mit Spinnen so groß wie ein Hausschwein und abgemagerten Skeletten, bis wir plötzlich auf die Bremse treten wollten. Aber es tat sich nichts. Was zum Teufel war nur mit den Bremsen los??? Mit einem beherzten Rettungssprung aus dem immer noch mit mindestens 9 km/h fahrenden, inzwischen unkontrollierbaren Gefährt, versuchten wir uns in Sicherheit zu bringen. Nachdem wir uns fachmännisch abgerollt hatten (Den netten Stuntleuten sei Dank) stellten wir mit Erstaunen fest, dass das Caddy auch nach weiteren 2m zum Stehen kam. Na toll, wieder viel Aufregung um nichts. Zum Glück hatte diese peinliche Situation keiner beobachtet!
Nun gut, wir erinnerten uns daran, warum wir überhaupt dieses riskante Manöver gewagt hatten. Stimmt, da hatte sich etwas hinter einem roten Vorhang bewegt und ganz grässliche Geräusche gemacht… Wir bewegten uns also leise und behutsam auf den Vorhang zu, der, so schien es, zu einer Art Zirkuszelt gehört. Zirkus ist cool, dachten wir bei uns und freuten uns schon auf ein Zusammentreffen mit lustigen Clowns und beeindruckenden Artisten. Aber wie bereits so oft, kam natürlich wieder alles anders: Noch bevor wir den Vorhang zur Seite schieben konnten, packte uns eine Hand und zog uns in das Zeltinnere. Wir versuchten noch um Hilfe zu schreien, doch jedes Wort schien uns in der Kehle stecken zu bleiben. Was zum Teufel ist hier los? Vor uns standen zwei furchterregende Clowns mit einem schelmischen Grinsen auf den Lippen. Uns war sofort klar, dass diese Typen uns nicht zum Lachen, sondern vielmehr zum Zittern bringen wollten. So schnell wir konnten, liefen wir weiter ins Zeltinnere, um vielleicht doch noch auf einen lustigen Clown zu treffen. Aber weit gefehlt, wir rannten vorbei an immer skurileren Gestalten, die laut lachten und ihre Zähne fletschten. Wir zitterten am ganzen Leib und mussten mit Entsetzen feststellen, dass wir den Ausgang nicht mehr finden konnten. Vollkommen desillusioniert blieben wir ruhig stehen und suchten verzweifelt nach einem Kompass in unserer Jackentasche. Nichts zu finden. Doch da entdeckten wir einen verlassenen Popcorn-Automaten in der Ecke. Bevor die ersten Clowns wieder um die Ecke schauen konnten, versteckten wir uns dahinter. Ganz langsam stieg uns der Geruch von frischem Popcorn in die Nase. Wir konnten ihm einfach nicht wiederstehen und griffen beherzt zu. Nachdem wir die ganze Maschine geleert hatten, wurden wir plötzlich ganz müde. Ohne dass wir uns dagegen wehren konnten, fielen uns schließlich die Augen zu und wir träumten von einer Manege mit vielen lustigen Clowns.
Nur wenige Tage später wachten wir dann wieder auf, übersäht mit zahlreichen Popcörnern im ganzen Gesicht. Warum hatten wir nur so lange geschlafen? Scheinbar schien uns die Aufregung so mitgenommen zu haben, dass wir einfach keine Energie mehr hatten. Und dann fiel es uns siedend heiß ein: Wir wollten doch eigentlich den Backstage Blog Eintrag fertig geschrieben haben. Verdammt. Jetzt müssen sich unsere Leser doch noch ein paar Tage gedulden. Dennoch schwangen wir uns schnell auf unseren Caddy und brausten (diesmal mit unglaublichen 13,5 km/h) zurück ins Büro. Am Schreibtisch angekommen, fingen wir direkt an, unsere heutigen Erlebnisse exklusiv für Euch niederzuschreiben.
Cya
Euer furchtloses Halloween Horror Team


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Die Neue an Oli´s Seite ;-)

Moinsen Fans,

heute begann unser Tag mal wieder hoch dramatisch, wie man es von uns bereits gewohnt ist. Denn heute stand ein wichtiges Telefonat an, nicht mit irgendwem von irgendwoher, sondern mit unserem neuen Movie Park Star-Reporter Oli Wood aus Hollywood. Vollkommen durchgeschwitzt und vor Aufregung zitternd, tippten wir also die geheimen Zahlen (Mädels, ihr werdet nie an diese Nummer kommen ;-)) auf unserem Telefon ein, um dann… erst einmal in einer Warteschleife zu landen… Na toll, wir dachten, wir würden direkt verbunden :-( Stattdessen meldete sich unentwegt diese Stimme einer jungen Dame, die uns permanent ins Ohr flüsterte, dass es ganz bestimmt nicht mehr lange dauern würde. Nervös knabberten wir an unserem Bleistift, bis wir nur noch einen kleinen Stummel in der Hand hielten. Aber dann, plötzlich meldete sich am anderen Ende wieder eine Stimme einer jungen Dame: „Hollywood Studios General Management of Important People all over the world … blablabla… Mein Name ist Juanita. Was kann ich für Sie tun?“ Wir gaben uns zu erkennen und verlangten direkt nach Oli Wood. Das kann doch eigentlich nicht so schwer sein, ihn zu erreichen??? Die Dame antwortete uns, dass er zurzeit in seiner Residenz verweile und verband uns weiter. „Wo hat Oli wohl seine Residenz?“, fragten wir uns und träumten bereits von den Malediven und der Karibik. Doch was ist das? Irritiert schauten wir auf unser Telefondisplay und sahen jetzt eine deutsche Nummer und irgendwie kam uns diese so bekannt vor. Muss irgendwo hier in der Nähe sein… Vollkommen perplex vernahmen wir dann ein kräftiges „Juten Tach“ aus dem Hörer. „Hey Oli, altes Haus, da bist Du ja endlich! Wie geht’s Dir und viel wichtiger, wo hast Du eigentlich Deine Residenz? Deine Nummer kommt uns so bekannt vor.“ Oli antwortete mit einem kurzen Lächeln: „Jungs, hab ich Euch doch erzählt. In Bottrop Boy, gleich bei Euch um die Ecke, habe ich mein Reich.“ „Wie bitte was???“, stotterten wir verdutzt. „Bottrop Boy???“ Da wohnt doch auch unsere Azubine, schoss es uns durch den Kopf. Naja, lassen wir das mal lieber ;-). „Oli, wir würden Dich gerne für eine Mittendrin- und Hautnahdabei-Reportage für das Halloween Horror Fest 2014 engagieren. Hast Du Bock da drauf?“ Oli antwortete etwas zögerlich, aber willigte dann ein, allerdings nur unter einer Bedingung: Weil er vor Monster so großen Respekt habe, bräuchte er Unterstützung von einer Person des starken Geschlechts. Kurzum, wir brauchen ein Mädel für Oli, das ihm bei seiner Berichterstattung unterstützt und ihm den Rücken stärkt, falls er doch zu viel Angst hat. „Das lässt sich einrichten“, dachten wir uns und fuhren fort mit unserem Gespräch. Ausschnitthaft hier also die wichtigsten Antworten von Oli.

1. Lieber Oli, wie hat es Dir auf der Entdeckungs-Tour im The Lost Temple gefallen und was war Dein persönliches Highlight?
Die erste Erkundungsreise durch den “The Lost Temple” war schon etwas ganz Besonderes. Wenn man sich vorstellt, dass völlig ungestört 700 Meter unter meinem Lieblings-Film- und Freizeitpark seit tausenden von Jahren so ein riesiger Tempel liegt, in dem noch dazu lebendige Dinosaurier überdauert haben, dann ist das schon wahnsinnig aufregend. Und als Dr. Carter mein Kamerateam und mich gefragt hat, ob wir als Erste von den verborgenen Geheimnissen des Tempels an die Außenwelt berichten wollen, war das natürlich eine riesige Ehre und wir haben uns sofort an die Arbeit gemacht.
Für mich als Hobby-Aufzugfahrer und Bonusmeilensammler war natürlich die nervenaufreibende Abwärts-Fahrt mit dem Lift mein persönliches Highlight.

2. Was bewegt Dich dazu, beim Halloween Horror Fest wieder direkt und hautnah zu berichten? Hast Du eigentlich keine Angst vor Monstern?
Ich bin ehrlich: Ich habe wahnsinnige Angst. Trotzdem ist das Halloween Horror Fest jedes Jahr aufs Neue ein absolutes Muss! Ich bin einfach neugierig, was für Monster dann im Park ihr Unwesen treiben und was sie so zu erzählen haben. Ich finde, unsere Zuschauer haben ein Recht darauf, zu erfahren, was unsere Monster das ganze Jahr bis Oktober so machen und was für Hobbys sie haben. Mein Problem ist, ich traue mich oft nicht nah genug heran. Unser Kamerateam filmt immer mit 100 Meter Sicherheitsabstand und wenn ich mich dann mal vorsichtig einem Monster zum Exklusiv-Interview genähert habe, hat es mir bisher jedes Mal das Mikrofon aus der Hand weggefressen. Ich bin dann immer sehr eingeschüchtert und fahre zur Beruhigung eine Runde im “Ice Age Adventure”. Ich denke, uns fehlt Hin und Wieder einfach ein furchtloses Mädchen vor der Kamera.

3. Warum denkst Du, dass Dir ein nettes Mädel an Deiner Seite die Angst nehmen kann? Hast Du bereits Erfahrung mit dem starken Geschlecht in einer vergleichbaren Situation gesammelt?
Ich habe mal eine Zeit lang in Südamerika bei den berühmten kraPeivoM-Mönchen gelebt, von denen ich eine Menge über Angstbewältigung und Meditation gelernt habe. Blöderweise habe ich mich von denen immer wieder zu Mutproben herausfordern lassen, und ich kann mich in diesem Zusammenhang an einige sehr unverhoffte Wanderungen durch den Dschungel erinnern. Einmal wurde ich dabei aus dem Hinterhalt von einem 4 Meter großen Stachelschwein angegriffen, welches meine Fährte aufgenommen hatte. Glücklicherweise kam damals eine junge Kriegerin vom Stamm der boBegnopS herbeigeeilt und verscheuchte das Stachelschwein mit einem Regentanz. Sie hat mir durch ihren Mut das Leben gerettet. Das hat mich damals tief beeindruckt und ich glaube, wenn wir so ein tapferes Mädchen für unser Film-Team finden würden, würde ich mich zu Halloween wesentlich sicherer fühlen.

4. Was sollte ein Mädel mitbringen, das Dich während Deiner Berichterstattung begleitet?
Mmmmhhh… Ich finde sie sollte fröhlich, spontan, humorvoll und keinesfalls zurückhaltend sein. Zudem sollte sie auch ein paar eigene Ideen für unsere zahlreichen Movie Park-Reportagen mitbringen. Außerdem wäre es super, wenn sie schlagfertig ist – also nicht nur mit den Monstern sondern auch mit flotten Sprüchen. Mir persönlich ist darüber hinaus immer auch ein nettes Lächeln wichtig ;-) (Anmerkung der Redaktion: Ja neee, is klar!).

5. Wie bereitest Du Dich auf das Halloween Horror Fest 2014 im Movie Park Germany vor?
Ich denke, ich werde mich wie eigentlich jedes Jahr vorbereiten. Zuerst schaue ich meine Lieblings-Horrorfilme und flechte mir zu Hause im Keller einen Smoking aus Knoblauchzehen. Dann vernagle ich sämtliche Zugänge zu meinem Haus, buche eine Reise nach Transsilvanien und mache mich dort mit meinem Kumpel van Helsing auf die Suche nach Graf Dracula. Der ist aber leider sehr selten zu Hause und ich nutze die Zeit dann um meinen handgeschnitzten Wasserspeier mit alten Voodoo-Formeln zum Leben zu erwecken und wieder einzuschläfern. Eigentlich mache ich also nichts Außergewöhnliches.

Nach diesem gehaltvollen Gespräch legten wir, nachdem wir uns von Oli verabschiedet hatten, vollkommen erschöpft den Hörer auf und begannen zu überlegen, wie wir nun an das Mädel kommen, das Oli unterstützen soll. Vielleicht ein Casting? Mhm…
Wir denken mal in Ruhe darüber nach und werden Euch im Laufe der Woche über Facebook dazu informieren. Vielleicht hat der ein oder andere unter Euch jetzt schon Lust bekommen?

Bis denn
Tschö mit „ö“
Euer Oli Wood Management Team ;-)


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Oli Wood aus Hollywood

Liebe Expeditions-Fans,
jetzt musstet Ihr Euch exakt zwei Wochen gedulden, bis Ihr wieder eine dieser fesselnden, lustigen und oft auch romantischen Geschichten von uns zu lesen bekommt… Das liegt schlicht und ergreifend daran, dass wir Urlaub gemacht haben und uns die ganze Zeit über nur die Sonne auf den Bauch haben scheinen lassen, natürlich nur mit dem Hintergrund, eine kreative Pause einzulegen, um Euch nach dem Urlaub wieder mit poetischen Texten zu verwöhnen ;-) Ja nee, is klar. Vollkommen tiefenentspannt und erholt bieten wir Euch in dieser Woche aber wieder ganz heißes Material. Dazu haben wir unseren parkeigenen Schlagzeilenreporter Oli Wood (sein Name ist Programm) in den Tempel geschickt, um exklusiv für Euch hautnah zu berichten. Um jedoch jeglichen Spekulationen, insbesondere geht das an alle jungen Mädels unter Euch, vorzubeugen: Es handelt sich bei unserem Reporter nicht um den Schmusesänger Tim Bendzko! Obwohl er ihm, das müssen selbst wir uns eingestehen, zum Verwechseln ähnlich sieht ;-) Aber zurück zum Thema. Oli Wood begibt sich also auf Expeditions-Tour mit dem unglaublichen Ziel, Dr. Carter zu finden und den Dinos von Angesicht zu Angesicht mal richtig die Meinung zu geigen. Herr Wood gehört nämlich zu den wenigen in unserer Gesellschaft übrig gebliebenen männlichen Heroes, die für eine gute Sache Kopf und Kragen riskieren (Respekt Alter, wir sind stolz auf Dich). Vollkommen unerschrocken und mit ehrgeizigem Ziel vor Augen kämpft er sich zunächst durch den verwilderten Dschungel, betritt staunend die Ausgrabungsstätten, stürzt sich mit dem Aufzug todesmutig in 700m Tiefe, um sich dann anschließend in den weitläufigen Gängen unseres Ausgrabungstempels zu verlaufen. Naja Geographie war halt nie seine Stärke… Dafür geht’s dann aber weiter über die Crystal Cave hin zu den Expeditionsbussen. Obwohl Herr Wood keinen Führerschein besitzt (er hat sich gedacht, dass die Polizei eher selten Kontrollen in 700m Tiefe fährt), hat er sich eigenmächtig hinter das Steuer geklemmt, um Dr. Carter zu retten. Wie das Ganze nun ausgegangen ist und ob er tatsächlich dickere Oberarme hat als der T-Rex, könnt ihr Euch direkt hier anschauen. Viel Spaß damit:

P.S.: Autogrammanfragen können direkt über die unten stehende Kommentarleiste getätigt werden. Wir werden das dann weiteleiten. Aber nochmal der dringliche Hinweis: Es handelt sich hier nicht um Tim Bendzko!!!

Euer Expeditions-Team


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Bei solchen Bildern werden wir ganz still…

Hey Fans,
heute halten wir uns mit unseren flotten Sprüchen mal ganz zurück und lassen nur diese eindrucksvollen Bilder sprechen. Lehnt Euch zurück, haltet das Popcorn bereit und genießt den Film:

Euer Expeditions-Team


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Ein Tag zum Gruseln…

…im wahrsten Sinne des Wortes: Unsere Woche begann, wie bereits gewohnt bei uns, hoch spektakulär. Gerade im Büro angekommen, vernehmen wir seltsame Geräusche an unserem Fenster. So eine Art Stöhnen, Schnaufen und Röcheln, einfach Geräusche, die uns an unsere letzte Horrorfilm-Session erinnern. Vollkommen desorientiert erheben wir uns und wagen nur zaghaft einen Blick aus unserem Fenster. Starr vor Entsetzen bleiben wir gebannt stehen, als nur wenige Meter von uns entfernt ein Haufen Untoter den Mitarbeiterparkplatz unsicher machen. „Wie bitte, waaaass?“, platzt es aus uns heraus. Hoffentlich finden die nicht den Eingang zum Marketinggebäude. So, wie die aussehen, wollen die nicht nur spielen. Das Blut in unseren Adern gefriert und wir kauern uns angstschweißbedeckt unter unserem hoffentlich zombiesicheren Schreibtisch und harren aus.

Als es draußen ruhiger zu werden scheint, trauen wir uns nur zaghaft unter unserem Schreibtisch hervor und wagen uns an die frische Luft, um nachzuschauen, wo sich die Monsterbande herumtreibt. Draußen scheint alles ruhig zu sein, nur ein sanfter kühler Luftzug zieht an uns vorbei und lässt erahnen, dass hier soeben der Tod höchstpersönlich vorbeigeschritten ist. Erneut erstarren wir, als wir die feine Blutspur auf dem Asphalt entdecken, die sich um unser Bürogebäude schlängelt. Waghalsig, wie man uns kennt, entscheiden wir uns, dem Geheimnis dieser Spur auf die Schliche zu kommen. Wir folgen also der Spur, die uns hinter dem MP Xpress und der Holzachterbahn zum Studio 1 oder unter unseren Gästen besser bekannt als „Deathpital“ führt. Jetzt wird es uns wirklich mulmig in der Magengegend, denn wir sind so gar nicht monster- und zombiefest. Vielleicht war das doch nicht so eine gute Idee. Aber jetzt gibt’s kein Zurück mehr. Für unsere Fans opfern wir unser letztes Hemd oder auch unser Leben, wenn es sein muss. Die Blutspur endet schließlich an einer stählernen Tür mit derAufschrift „No entry“. Egal, wir wollen es jetzt wissen und öffnen die Tür langsam und bedacht. Als die Tür bereits einen Spalt weit geöffnet ist, dringt dieser modrige Geruch in unsere Nase und lässt uns einen Schritt zurückweichen. Aber damit nicht genug. Es folgen lautes Gebrüll und Geschrei, das uns das gerade wieder aufgetaute Blut in unseren Adern erneut einfrieren lässt.

Zum Glück haben wir uns heute Morgen noch die neue Taschenlampen-App auf unser Smartphone geladen (die kann sogar auch rotes und blaues Licht „Thumbs up!“). Die wird uns hoffentlich heute gute Dienste leisten. Wir entscheiden uns für rotes Licht, ist irgendwie dem Ambiente im Deathpital irgendwie eher ;-) Plötzlich greift uns eine kalte Hand auf die Schulter, packt fest zu und zieht uns hinein in die Höhle der Zombies. Wir können uns gar nicht wehren und ehe wir uns versehen, liegen wir im OP-Saal auf dem Tisch. Bevor wir jedoch einen ersten zaghaften Laut von uns geben können, taucht neben uns der Entertainment Manager auf und lobt unseren Auftritt als ahnungsloser Gast. Wir waren doch tatsächlich Hauptakteur bei unserem Halloween Horror Fest Casting geworden und das vollkommen unfreiwillig. Uns fällt ein Stein vom Herzen, denn jetzt können wir unseren Puls kontrolliert herunterfahren. Alles nur Show. Gott sei Dank! Mit einem entspannten Lächeln auf unseren Lippen verlassen wir das Horrorkrankenhaus und sind froh, dass wir dieser Behandlung noch einmal entgehen konnten.

Cya

Euer Zombiebezwinger-Team


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Magische Kreise und viel Chillerei…

Moinsen Fans,
nach der stressigen letzten Woche war es diese Woche echt mega chillig hier im Büro. Aber das haben wir uns auch mal verdient, denken wir… Es war sogar so entspannt, dass es uns zunächst gar nicht auffiel, dass sich Dr. Carter in der Woche nicht ein einziges Mal bei uns gemeldet hat. Spätestens jedoch nachdem wir an unseren Schuhen herabschauten und uns die dicken Matschklumpen an die Erlebnisse in der letzten Woche, 700m tief unter der Erde, erinnerten, fingen wir doch an, uns Sorgen um unseren Star-Archäologen zu machen.
Also machten wir uns, mit tiefen Sorgenfalten in unserem ansonsten für unser Alter noch sehr straff erscheinenden Gesicht, auf den Weg Richtung Tempel. Bereits auf dem Weg dorthin kam uns die ungewohnte, fast gespenstisch wirkende Ruhe verdächtig vor. „Was ist hier nur passiert?“, fragten wir uns. Zuvor herrschte hier für gewöhnlich reges Treiben wie auf einem Ameisenhügel. Am Eingangstor der Ausgrabungsstätte erwartete uns die nächste Hürde: Die Tür war abgeschlossen. Und wir hatten natürlich keinen Schlüssel. Verzweifelt versuchten wir Dr. Carter auf seinem Funkgerät zu erreichen, jedoch ohne Erfolg. „Hoffentlich ist nichts im Tempel passiert“, schoss es uns gewehrschussartig durch den Kopf. Wir mussten unbedingt da rein, koste es, was es wolle!
Hinter uns entdeckten wir einen großen Baumstamm und setzen ihn, ohne weiter nachzudenken, als Hebelwerkzeug ein und sprengten die Tür mit einem lauten Knall auf. Ein Hoch auf den eiweißreichen Shake, den wir uns heute Morgen reingeschüttet hatten. Er hatte uns regelrechte Megamuskeln verliehen. Schnell rannten wir zum Aufzug und schossen mit ihm zusammen in die Tiefe. Es war große Eile geboten.
Unten angekommen wurden wir von einem Mitarbeiter des Forschungsteams abrupt ausgebremst. „Was macht der denn da?“ fragten wir uns und schauten uns seine Arbeit genauer an. „Warum malt der nur kleine gelbe Kreise auf den Boden und warum macht er das in einer unerklärlichen Seelenruhe bei chilliger spanischer Salsamusik, wo doch Dr. Carter womöglich im Tempel in großer Gefahr schwebt???“ Keine Zeit, wir mussten weiter und schwangen uns tarzanmäßig über die noch feuchten mystischen Kreise zu den Expeditionsjeeps. Schnell einsteigen und Gas geben. Doch wir entdeckten keinen Dr. Carter. Nur ein dumpfes Grollen und Brüllen ließ uns erstarren – wie Wachsfiguren. Wir zitterten am ganzen Leib und schwitzten wie ein Leistungssportler. Plötzlich klingelte unser Telefon und am anderen Ende meldete sich Dr. Carter. „Moin Jungs, der Tag heute hat so chillig für mich begonnen. Ich habe mega verschlafen und bin erst jetzt aus meinem Bett gefallen“, sagte er mit noch müder Stimme. „Was bitte ist los?“ Das kann doch nicht dein Ernst sein. Wir legten den Rückwärtsgang ein und fuhren zurück zum Büro und vergaßen bei unserer Eile ganz, den Aufzug zu nehmen ;-). Am Büro angekommen, ließen wir den Tag noch einmal Revue passieren und nicht nur die ominösen Kreise gaben uns zu denken ;-)

Bis denn, cu

Euer Expeditions-Team


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