Neue Schienen für The Bandit

 

Größtes Retracking seit Bau der Achterbahn im Jahr 1999

Holzspäne fliegen durch die Luft und die Motorsäge heult auf. Überall liegen Bretter, Nägel und altes Metall. Während der jetzigen Winterarbeiten an der Holzachterbahn „The Bandit“ werden insgesamt 200 Meter der Schienen ausgetauscht. Dieser Prozess, das sogenannte Retracking, findet schon seit 2012 statt. Man will den Fahrkomfort der Gäste erhöhen, die Sicherheit ist aber immer gewährleistet. „Das alte Holz hat noch eine sehr gute Grundsubstanz, auf den neuen Schienen läuft der Zug allerdings wieder etwas ruhiger“ sagt Carsten Prang, Manager Rides and Mechanic.

Auf der Baustelle arbeiten momentan zehn Zimmermänner, darunter zwei traditionelle Wandergesellen. Über ihrem Arbeitsplatz hängt eine große Plane, so sind sie vor Regen geschützt und das Holz wird nicht all zu rutschig. Mit voller Montur starten die Handwerker  ziemlich früh in den Tag. Sie sind über das ganze Gerüst gesichert, tragen einen Helm, Schutzbrille und Ohrenschützer.

Die Holzachterbahn im Movie Park Germany war die erste in Deutschland. Wie bereits zu Baubeginn 1999, gibt es heute auch noch große Sicherheitsstandards, die zu erfüllen sind. „Die strengsten weltweit“, bezeugt Carsten Prang.  DIN13814 nennt sich die Prüfungsverordnung von Fahrgeschäften. Kontrolliert wird die Einhaltung technischer Standards. Diese werden durch den TÜV genauestens geprüft.

Seit Saisonende wurden schon mehrere Teilstücke der Schiene von „The Bandit“ ausgetauscht. Dabei lösen die Handwerker die Metallschienen komplett vom Untergrund und tragen die acht Holzebenen darunter stufenförmig ab.  Altes und neues Holz wird wie auf einer Treppe neu zusammengesetzt.

Es handelt sich bei dem verwendeten Holz nicht um irgendein Holz. Man benutzt eine sehr gute, gereifte Mischung aus Kiefer und Oregon Pine. Der Baum muss langsam und hoch gewachsen sein, damit sein Holz für den Bau einer Holzachterbahn in Frage kommt. Denn nur wenn die Jahresringe eng beieinander liegen, besitzt das Holz die nötige Stärke und Festigkeit.

Das Holz der Kiefer wird als Meterware geliefert und von der Fachfirma Cordes aus Rotenburg zurechtgebogen. Mit Hochdruck wird daran gearbeitet, die Schienen der unteren Kurven von „The Bandit“ neu entstehen zu lassen. Sie werden aus neuem Metall dem Holz entsprechend geformt, bevor sie dann final auf die neu konzipierte Holzkonstruktionen geschraubt werden. Durch eine Nummerierung der Metallschienen stellt man sicher, dass die neuen Schienen wieder an die selbe Stelle kommen wie ihre Vorgänger.

Warum werden ausgerechnet die beiden unteren Kurven erneuert? „Anhand von Beschleunigungsmessungen haben wir uns zuvor die Vibrationen auf den Schienen angeschaut. Die beiden unteren Kurven sind die schnellsten und damit auch die mit den meisten Vibrationen“, so der Leiter der Mechanik.

„Prinzipiell ist es bei einer Holzachterbahn einfach so, dass sie mehr ruckelt als eine Stahlachterbahn. Das gehört eben einfach zum Fahrgeschäft dazu. Ich vergleiche das immer mit einem Oldtimer und einem neuen Sportwagen. Beide fahren exzellent und sicher, aber sie erwarten doch nicht, dass der Oldtimer das gleiche Fahrgefühl vermittelt wie der Sportwagen?“  

Das ganze Team hofft, noch vor Schnee und Frost mit der Arbeit am Bandit fertig zu sein. Im März öffnet der Park wieder seine Pforten und die Gäste können das überarbeitete, aber immer noch nostalgische Fahrgefühl der Holzachterbahn erleben.


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Bautagebuch Kapitel 2

Zu unseren Neuheiten:

Ein paar Tage später und es hat sich wieder einiges getan. Die mühevolle Entkernung hat ein Ende und die Ausgestaltung der einzelnen Räume kann in die nächste Runde gehen. In allen Räumen wird gleichzeitig gearbeitet und man merkt, dass das langersehnte Halloween Horror Fest vor der Türe steht.
Die einzelnen Räume sind wirklich nicht mehr wiederzuerkennen. Alles ist bis ins kleinste Detail geplant. Die Räume haben alle ihren eigenen „Charme“.
Ihr braucht starke Nerven! Das können wir Euch versprechen.

Auch in unserem Outdoor-Labyrinth zum Thema „Evil Dead“ zeigen sich Fortschritte. Die Lichter und Lautsprecher sind an den Bäumen und Sträuchern installiert, die Utensilien verkabelt und die Wege abgeschirmt. Seit heute steht die Holzhütte, an der noch fleißig geschraubt wird, aber auch diese wird in den nächsten Tagen fertig sein. Es dauert nicht mehr lang, dann werden sich Eure Spuren im Evil Dead-Labyrinth verlieren ;)

Seid Ihr bereit für neue Bilder??? Viel Spaß *schrei*

Hier bekommt schon jetzt Ticktets für das HHF2015 www.halloween-horror-fest.de


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Bautagebuch Kapitel 1

Hey Fans,
passend zum Halloween-Countdown beginnen wir ab dieser Woche mit unserem exklusiven Halloween-Bautagebuch.
Jede Woche ermöglichen wir Euch einen Blick hinter die Kulissen unserer Halloween Neuheiten 2015. Den Anfang machen heute die neuen Horror-Labyrinthe „THE SLAUGHTERHOUSE“ und „Evil Dead“

THE SLAUGHTERHOUSE
In einem ersten Schritt wurden die ehemaligen Räumlichkeiten des Horror-Labyrinths „The Forgotten“ bis auf die Wände komplett entkernt. Hunderte Meter Kabel, zahlreiche Lampen und Deko-Elemente mussten in mühevoller Handarbeit entfernt werden. Erst jetzt war die Basis für einen kompletten Neuaufbau des Labyrinths geschaffen. Die verbliebenen Wände bekamen einen weißen Anstrich und in den Gängen wurden neue Böden verlegt. Bei der Auswahl der Böden war die Thematisierung der einzelnen Räume ausschlaggebend. Neben klassischen Kunststofffliesen finden sich hier auch Stahlfliesen. Einige Gänge wurden komplett mit Wellblech ausgekleidet. Außerdem mussten neue Bewegungsmelder und Lichteffekte eingebaut werden.
Evil Dead
Da sich das 2000qm große Waldstück für unser neues Outdoor-Labyrinth in einem derzeit für Gäste unzugänglichen Bereich befindet, mussten auch hier zunächst wichtige Grundlagen geschaffen werden. Nachdem man den Pfad durch das Labyrinth grob abgesteckt hatte, wurde mit schwerem Gerät ein Weg planiert, der dafür sorgt, dass die Gäste zu Halloween auch trockenen Fußes durch den Wald kommen. Parallel dazu wurden bereits erste Kabelstränge verlegt und Lautsprecher an den Bäumen installiert.
Jetzt lassen wir aber die Bilder sprechen. Viel Spaß beim Ansehen!


Euer Halloween-Team


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Handtaschen-Weitwurf-Weltmeisterschaft 2015

Kennt Ihr jemanden, der freiwillig mit seiner Handtasche um sich wirft? Neeeinn?
Wir haben ziemlich viele kennengelernt, die so etwas tatsächlich als Sport betreiben.
Es war wieder Handtaschen-Weitwurf-Weltmeisterschaft im Movie Park Germany. Teams aus aller Welt stellten sich der Herausforderung, mit Sand gefüllte Handtaschen so weit wie es nur geht zu werfen. Schon seit 2012 findet diese verrückte Weltmeisterschaft bei uns im Park statt.

Auch in diesem Jahr wurde die Jury von einem Promi tatkräftig unterstützt. Neben Jurypräsidentin Irmgard Knüppel beurteilte Roberto Blanco das Können der WM-Teilnehmer. Diese kamen alle von weit her. Darunter Teams aus den Vereinigten Staaten, aus dem Vatikan und Transsilvanien.

Während der Trainingsphase bereitete sich das komplette Movie-Park-Team hinter den

Kulissen auf den großen WM-Tag vor. Das Jurypult wurde optimiert, die Beurteilungs-Tafeln auf die Jury-Plätze gelegt und die Stühle für unsere Ehrengäste zurecht gerückt.;)

Alle Handtaschen und der riesige Sandsack, der zur Befüllung der Taschen diente, lag bereit. Mit der Zeit trudelten immer mehr TV-Teams, Reporter und Fotografen ein. Keiner wollte den Einzug der kreativen WM-Teams verpassen.

Endlich war es dann so weit. Die WM-Parade, startete vorneweg mit Roberto Blanco und Irmgard Knüppel in einer großen Limousine, die bunten Teams folgten ihnen. Die WM-Teilnehmer waren auch in diesem Jahr wieder sehr kreativ. Es wurden Flaggen geschwungen, eigene Shirt designt und viele bunte Accessoires am Körper getragen. High Heels zierten beispielsweise stämmige Männerbeine.

Die Wurftaschen waren allerdings keineswegs die eigenen. Sie wurden vom Veranstalter der HTWWWM gestellt. Jeder konnte sich eine aussuchen. Die Taschen wurden dann von einem Mitarbeiter mit jeweils 1kg Sand für die Frauen und 2kg Sand für die Männer gefüllt.

Während die meisten mit ihren gefüllten Taschen probten, gaben andere professionelle Interviews. ZDF, RTL, Sat1, Servus-TV und die Bild- alle waren sie live vor Ort.

Dann wurde es spannend: Die Teams starteten mit ihren ersten Würfen. Mal 10 Meter, mal 13 Meter, manch einer kam dem Rekordhalter Pierre Ermini mit 30,95 Metern aus dem Jahre 2014 gefährlich nah! Das Team „Vatikan“ trat sogar mit High Heels an und kratzte an der 20 Meter Marke.

Eine Mannschaft bestand aus vier Teilnehmern. Jeder hatte einen Wurf pro Runde. Bei manchen ging dieser allerdings daneben. Die Jury drückte bei einem Fehlversuch leider kein Auge zu ;)) In die Bewertung flossen dann 0 Punkte ein ..

Roberto Blanco und Irmgard Knüppel beurteilten jeden Wurf. Es ging nach A-Note (Technik) und B-Note (Eleganz). Bis zu 10 Punkte konnten vergeben werden. Im Viertelfinale wurde dann schon etwas exakter auf die Wurftechnik geachtet, das hieß auch öfter mal Punktabzug!

Insgesamt traten 15 Teams an. Im Finale standen sich Team Österreich und Team Pitcairninseln gegenüber. Österreich holte sich wieder den Titel mit einer Gesamtweite von 67,44 Meter. Die Pitcairninseln verfehlten den Sieg mit 55,42 Meter.

Im Einzelwurf verbesserte Pierre Ermini aus Wuppertal seinen Vorjahres-Bestwurf (30,95 Meter) um 4,37 Meter auf ungeschlagene 35,32 Meter.

Die HTWWWM 2016 kann kommen, wir sind jetzt schon gespannt auf die kreativen Herausforderer.


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Alle Jahre wieder

Auch in diesem Jahr gab es wieder einen riesigen Ansturm auf unser Halloween Horror Fest Casting. Die Warteschlange der potenziellen neuen Monster war, wie in den Vorjahren bereits, sehr lang. Alle Neu-Monster versammelten sich am Personaleingang, denn noch durfte keiner auf das Gelände!

Nachdem die Pforten geöffnet wurden, stürmten alle auf den Parkplatz. Die Alt-Monster führten die „Frischlinge“ in unseren Trainingsraum. Dieser war bereits für die Bewerber gruselig hergerichtet, sodass so langsam auch Halloween-Atmosphäre aufkam. Jeder Teilnehmer bekam eine Bewerbernummer, anhand derer man das Monster später auch im geschminkten Zustand wiedererkennen konnte. Bevor die Gruppe weiter zog, wurden die Fakten geklärt. Welche Arbeitsbedingungen gibt es, wer und wen darf man nicht „erschrecken“ (Obwohl in den meisten Fällen schon ein Blick unserer Monster genügt ;-)) Wie sehen die Monster-Arbeitszeiten aus?.. und und..

Nach den Formalitäten zog die Gruppe weiter ins Deathpital. Die Alt-Monster gaben auf dem Weg bereits hilfreiche Tipps. Dort angekommen, wurden die heißersehnten Schminkplätze erforscht. Künstliches Blut, Gips, Farben und Wachs wurden zum „Verschönern“ zur Verfügung gestellt. Jeder der Casting-Teilnehmer hatte fast 2 Stunden Zeit, sich in ein furchteinflößendes Monster zu verwandeln.
Zum perfekten Monster fehlten jetzt nur noch die Kostüme. Manche hatten ihre eigenen dabei, andere wurden vom MPG-Team ausgestattet. Nun waren unsere Monster startklar. Es ging in Kleingruppen, bestehend aus 6-7 Monstern endlich ins Deathpital. Dort wurden die Bewerber zum ersten Mal „geschult“: Wie verhält man sich so richtig gruselig? Wie laut muss ein Monster sein? Hier wurden nun alle entscheidenden Insider-Tipps ausgetauscht.

Jörg Kraft, unser Entertainment-Manager, bildete den Kopf der Halloween-Jury. Er ging nach der 45-minütigen Aufwärmphase durch die Halle und testete die Monster auf Herz und Nieren. Dort spielten viele Faktoren eine Rolle. Wie gut ist das Kostüm gelungen? Wer kann am lautesten Brüllen? Und wer sieht extrem gruselig aus und eignet sich für den ungewöhnlichsten Job in ganz Deutschland.

Am Ende des Tages wurde dann in der Jury heiß diskutiert. Die finalen Zu- bzw. Absagen bekommen die Teilnehmer dann per Post mitgeteilt.

Und wer jetzt so richtig auf den Geschmack gekommen ist, der kann gerne beim dritten offenen Casting am 05. September ab 18:30 Uhr teilnehmen. Treffpunkt ist wie immer der Personaleingang am Movie Park Germany, Warner Allee 1, 46244 Bottrop-Kirchhellen.

Wir freuen uns auf Euch!
Euer angsteinflößendes MPG-Team ;-)


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Mittendrin, statt nur dabei…

Moin Fans,

passend zur Veröffentlichung unseres neuen Begin of Season Trailers mit Oli Wood und Holly Hill, ermöglichen wir Euch heute einen exklusiven Blick hinter die Kulissen des Trailer-Drehs. Zufällig sind wir vor ein paar Wochen über das eigentlich vollkommen geheime Dreh-Tagebuch unseres Regisseurs gestolpert und das konnten wir Euch auf keinen Fall vorenthalten. Viel Spaß damit!

Freitag, 17.04. 2015: 1. Drehtag Begin of Season Trailer

11:00 Uhr: Abfahrt zum Flughafen Düsseldorf, um Oli und Holly für den anstehenden Drehtag abzuholen

11:01 Uhr: Nach Zieleingabe „Düsseldorf Flughafen“ in Navi zeigt Navi eine verbleibende Restzeit bis zur Ankunft von 4,5h an. Daraufhin Navi aus dem Fenster geworfen und auf eigene Intuition vertraut

11:40 Uhr: Ankunft an Flughafen Düsseldorf, problemlos gefunden auch ohne Navi, im Parkhaus am Flughafen aber hoffnungslos verfahren, aus Trotz einfach auf dem Rollfeld geparkt

11:50 Uhr: Warten an Gate 3 auf die Promis aus Hollywood…

12:00 Uhr: Ankunft der beiden Starreporter, wir kämpfen uns durch die Meute von Journalisten namenhafter Boulevard-Blätter wie Mickey Maus und YPS-Heft

12:15 Uhr: kurzer Snack in einem bekannten Schnellrestaurant, ausschließlich für Salat entschieden, haben für den Dreh nämlich kein Weitwinkel-Objektiv

13:00 Uhr: Rückfahrt zum Park, um alle Vorbereitungen für den Dreh zu treffen, geplanter Drehstart um 17 Uhr

13:10 Uhr: Stau auf der A52, leider kein Navi mehr für Ausweichstrecke vorhanden, Metallica-CD zum runterkommen in CD-Player eingelegt und zurückgelegt

14:00 Uhr: Wir haben ganze 50 Meter zurückgelegt, der Stimmungspegel sinkt exponentiell zur verbleibenden Zeit, aus Frust einen halben Meter Knoppers verdrückt

15:00 Uhr: Wir richten uns für die Nacht ein, im Schritttempo geht’s langsam weiter, Verschiebung des Drehstarts auf 19 Uhr

17:00 Uhr: Endlich Ankunft am Movie Park, Equipment wird verladen, unsere Hauptdarsteller machen sich noch schnell frisch, also Oli macht sich schnell frisch, Holly braucht ewig, Mädels eben…

18:00 Uhr: Abfahrt zur ersten Location, es kommt endlich Hollywood-Feeling auf

18:10 Uhr: Equipment wird ausgeladen, der Kameramann installiert seinen großen Kran, die erste Filmrolle wird eingelegt, auf geht’s…

19:00 Uhr: Pünktlicher Drehstart, Kamera ab und Äktschnnnn

19:05 Uhr: 1. ungeplante Drehpause, Tontechniker hat sich in Kabeltrommel verfangen und muss freigeschnitten werden, nach wenigen Minuten geht’s weiter

20:30 Uhr: 2. ungeplante Drehpause, platter Reifen an Oli´s Trike, ADAC ist verständigt

21:30 Uhr: Drehortwechsel, neue Location: Innenhafen Duisburg an der beleuchteten Brücke wegen Licht

21:40 Uhr: Drehunterbrechung wegen besoffener neugieriger Holländer, die sich weigern, das Dreh-Set zu verlassen

22:30 Uhr: Szene 28: Oli auf einer verlassenen Landstraße, kurz nach Aufnahmestart Unterbrechung durch Polizeieinsatz, halb so schlimm, neugieriger Polizist mit Irokesenschnitt begleitet unsere Dreharbeiten, so etwas erlebt man nur in Duisburg ;-)

00:30 Uhr: Film ist voll, alle müde, Drehschluss für heute
Fortsetzung folgt.

Für alle Fans haben wir noch eine Konstruktionsanleitung für Oli´s Trike angehängt. Viel Spaß beim Werkeln.


Euer MPG-Team


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Ein leichter Grill-Duft liegt in der Luft…

Frisch und munter erreichten wir an diesem Morgen das Büro, stets in freudiger Erwartung, was uns der heutige Tag wohl bescheren möge. Als wir nun so am Schreibtisch saßen und uns durch die neuen Facebook-Nachrichten wühlten, erreichte unsere Nasenflügel ein sehr angenehmer Duft. Er schien sich durch den schmalen Spalt unseres geöffneten Fensters zu kämpfen, mit dem Auftrag jegliche Konzentration zu beeinflussen und uns willig zu machen, ihm zu folgen. Dieser Duft war einfach so unbeschreiblich angenehm, dass wir uns seinem Auftrag nicht wiedersetzen konnten und ihm schließlich in den Park folgten, wo er scheinbar auch herzukommen schien.


Je näher wir dem New York City Plaza kamen, umso intensiver wurde dieser Duft. Und dann fiel uns plötzlich auch ein, was die Ursache dieses Duftes war. Am morgigen Samstag startet doch wieder unser großes Kabel eins Grillevent. Wie konnten wir das nur vergessen? Und damit das Event auch reibungslos funktionieren kann, wurde bereits heute schon heftig gewerkelt und vorbereitet. Der Plaza glich einem großen Ameisenhaufen. An jeder Ecke wurde geschraubt, gehämmert und … gegrillt??? Was bitte schön, war das denn? In einer versteckten Ecke entdeckten wir einen kleinen vor sich hin brutzelnden Grill. Auf dem Rost lagen leckere Würstchen und sie schienen gerade gar zu sein. Wir schauten uns kurz um und langten dann beherzt zu. Und…, Freunde, ihr glaubt nicht, was das für ein Genuss war. Vollkommen hemmungslos ließen wir es uns schmecken und merkten gar nicht, wie uns die Grillsoße am ganzen Körper herunterlief. Egal, wir haben ja eine Laundry, dachten wir bei uns und freuten uns insgeheim auf den Blick der dort arbeitenden Kolleginnen ;-)


Danach nahmen wir uns noch etwas Zeit, um die Technik zu bewundern, die auf dem Plaza aufgebaut worden war. Besonders beeindruckend fanden wir den mächtigen Sky-Umbrella*, der über die gesamte Eventfläche gespannt worden war und vor Wind und Wetter schützen sollte. Allein der Aufbau dieses Ungetüms hatte so manche Tag- und auch Nachtstunde gekostet. Dieses Event musste einfach MEGA werden, dachten wir bei uns und liefen entlang an unzähligen Kabeltrommeln, Lautsprechern und Moving Heads**. Als wir aus dem Staunen nicht mehr herauskamen, machten wir uns schließlich auf den Rückweg ins Büro. So langsam beschlich uns doch ein schlechtes Gewissen, als wir an die leckeren Würstchen von vorhin zurückdenken mussten. Wer weiß, für wen die nur gedacht waren… Wir beruhigten uns schließlich, indem wir uns einredeten, dass einer ja schließlich die Qualität beurteilen müsse ;-) Damit ging es uns schon wesentlich besser.

Euer Grill-Team

* Hinweis der Redaktion: Dieses Wort stammt aus dem Fachvokabular der Event-Zunft und meint eine temporär installierte mobile Überdachung im Rahmen von Veranstaltungen.

** Hinweis der Redaktion: Dieses Wort stammt aus dem Fachvokabular der Event-Zunft und meint computergesteuerte, sich vollkommen frei bewegende Multifunktionsscheinwerfer aus der Theater- und Veranstaltungstechnik. Moving Heads lassen sich in der Regel um zwei Achsen schwenken und sind mit einem Farbwechselsystem ausgestattet. Ebenso lässt sich der Lichtaustritt in der Helligkeit regulieren.


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Ein uns wohlbekanntes Geräusch…

Hey Fans,

als wir es uns heute Morgen gechillt mit einem Latte Machiatto in der Hand im Bürostuhl bequem machten, drang ein wohlbekanntes Geräusch an unsere Lauscher und ließ uns aufmerksam aus dem Fenster sehen. Das Geräusch war eine Mischung aus einem Klackern, Rattern und einem Hauch von metallischem Schleifen. Uns war sofort klar, um was es sich da handelte. Euch auch?
Mit schnellen Schritten stürmten wir aus dem Büro den Flur entlang, um dann kurz vorm Ausgang uns so richtig lang zu machen. Dieses sch**ß Telefonkabel. Es hatte sich wie eine Boa Constrictor um unser Fußgelenk gewickelt und machte auch keine Anstalten, uns wieder freizugeben. Erst als uns eine Kollegin mit einer scharfen Schere zur Hilfe eilte, konnten wir uns befreien. Jetzt funktionierte zwar das Hotline-Telefon nicht mehr, aber wir konnten unsere wiedergewonnene Freiheit genießen ;-)

Draußen angekommen, wurden wir in unserer Vorahnung nur bestätigt. Der MP Express drehte vergnügt die ersten Runden und genoss sichtlich die ersten Sonnenstrahlen, die uns Petrus heute auf die Erde schickte. „Endlich kommt wieder Leben in unseren Park“, dachten wir bei uns und entschlossen uns zu einem kleinen Spaziergang durch den Park, um nachzusehen, was sich sonst noch alles in den letzten Tagen im Park getan hatte.

Freudestrahlend spazierten wir also über den Santa Monica Pier Richtung New York Plaza. Von Weitem drang uns bereits ein schmissiger Song entgegen. Scheinbar war auf der Plaza-Bühne mächtig Action angesagt. Unsere Tänzer probten gerade für unsere neue Plaza-Show „Break the Rules“. Zu diesen Songs konnte man einfach nur mitwippen. Wir fühlten uns relativ schnell zurückversetzt in unsere eigene Jugend und Schulzeit. „Ach, war das schön…“

Ein lautes Hupen riss uns allerdings schnell wieder aus unseren Träumen. Vollkommen erschrocken blickten wir zurück und sahen, wie sich unsere Paradewagen gerade in Position brachten, um die neue Movie Park Parade einzustudieren. Von Weitem winkte uns bereits Evangelos Grecos, unser neuer Stunt Coordinator, zu. Megacooler Typ, direkt aus Hollywood!
Wir wanderten weiter und folgten der Mainstreet. Auf beiden Straßenseiten wurden fleißig Shops eingeräumt. Als wir am Fruit&Candys vorbeischlenderten, drang uns eine Wolke aus Zucker und Karamell entgegen und hüllte uns komplett ein. Ein Mitarbeiter fragte uns, ob wir als Wegzehrung eine Zuckerwatte mitnehmen wollten. Dieses Angebot konnten wir natürlich nicht ablehnen und ließen uns von dem süßen Zeug verführen. Während wir nun genüsslich an unserer Zuckerwatte nuckelten, erreichten wir den Brunnen am Haupteingang. Alle Beete waren bereits bepflanzt und die Farben der Blumen leuchteten hell im Sonnenlicht. Der Park schien wahrlich bereit zu sein für seine ersten Besucher.

Plötzlich summte es in unserer Buchse. Schnell griffen wir zu unserem Handy und mussten feststellen, dass wir eine Nachricht über die Movie Park App* bekommen hatten. Scheinbar hatte uns einer im parkeigenen Meet-Me Chat angeschrieben. Auf dem Display war zu lesen: „M. schreibt: Bananaaaaaaa“. Was sollte das nur bedeuten und wer bitte schön war M.??? Verdutzt blickten wir uns um und waren uns ziemlich sicher, etwas kleines Gelb-Blaues hinter der Mauer verschwinden gesehen zu haben. Wer konnte das nur gewesen sein?

Wir machten uns auf den Rückweg, um den Rest des Tages darüber nachzudenken.

Cya im Park ab dem 27.03.2015!
Euer MPG-Team

*Tipp der Redaktion: Die Movie Park App lässt sich kostenlos downloaden unter: www.moviepark.de/app . Sie bietet viele interessante Informationen und Funktionen. Ein echter Geheimtipp ;-)


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Gummi geben bis es qualmt

Hey Fans,

ein lautes Quietschen gepaart mit einem seltsamen Gummigeruch weckten an diesem so tristen Morgen unsere Neugierde. „Was mag dort draußen nur wieder vor sich gehen?“, fragten wir uns und streiften im Vorbeigehen unsere Movie Park Weste über. Noch auf dem Weg kam uns ein erster Gedanke: „Sind womöglich schon erste Gäste auf dem Parkplatz und üben das Einparken noch bevor der Park eigentlich geöffnet hat?“ Es ließ uns keine Ruhe und so stürmten wir schnellen Schrittes an die frische Luft. Doch die suchte man heute Morgen hier vergebens.
Draußen angekommen, war bereits der komplette Personaleingang in eine weiße Rauchwolke gehüllt und ein ohrenbetäubender Lärm erfüllte den doch eigentlich so ruhigen und beschaulichen Ort. Für gewöhnlich nimmt man während der Saisonpause hier sogar wahr, wie sich Hase und Fuchs Gute Nacht wünschen. Dem war heute scheinbar nicht so. Hase und Fuchs hatten bei diesem Lärm vermutlich kein einziges Auge zugetan ;-).

Die Rauchwolke wies uns den Weg Richtung Busparkplatz. Dort konnten wir unseren Augen nicht trauen. Mitten auf dem Parkplatz steuerte ein Auto auf zwei Rädern auf uns zu. „Wer unserer Parkgäste sollte bitteschön so verrückt sein, dass er versucht, auf zwei Rädern einzuparken?“ Es musste folglich etwas ganz anderes dahinterstecken. Noch bevor wir zur Seite hechten konnten, kippte der Wagen auf alle vier Räder und kam kurz vor uns zum Stehen. „Megageil“, platzte es ungefiltert aus uns heraus. Sichtlich beeindruckt von diesem Kompliment stieg der Fahrer des Höllengefährts aus und schlenderte lässig auf uns zu. „Nicht schlecht, Herr Specht“, dachten wir bei uns. „Willste auch mal?“, drang es an uns heran. Vollkommen perplex wagten wir uns gar nicht zu antworten. Lediglich ein leises „Wir haben nur einen Führerschein für vierrädrige Gefährte“ entwich uns. Der Devil Driver schüttelte nur den Kopf und sagte: „Steig ein, schnall Dich an und nicht quatschen“.

Wir fügten uns und stiegen ein, denn wir wollten auf keinen Fall als Weichei der Woche gekürt werden. Ein bisschen mulmig war uns aber durchaus. Wir ließen es uns aber nicht anmerken. Noch ehe wir ein letztes Stoßgebet von uns geben konnten, ballerten wir regelrecht auf die Rampe zu und schon streckte der Wagen zwei seiner Räder dem Himmel entgegen. Gekonnt und megalässig mit nur einer Hand steuerte unser Fahrer den Wagen auf zwei Rädern über den Parkplatz. Mit feuchten Händen klammerten wir uns am Sitz fest, gaben aber dennoch ein prollomäßiges „Das ist alles, was Du kannst?“ von uns. Das war ein Fehler. Aber so etwas merkt man ja leider immer erst dann, wenn es schon zu spät ist. Mit einem Satz kippte der Wagen auf alle vier Räder und es folgte ein Burn-out vom Allerfeinsten. Zu dem penetranten Gummigeruch, der uns bereits von heute Morgen wohlbekannt war, gesellte sich nun auch noch ein ohrenbetäubender Sound. Als dann der Fahrer schließlich noch die Hände vom Lenkrad nahm, um ein Selfie von sich zu machen, hatten wir endgültig genug. Als Wagen zum Stehen gekommen war, sprangen wir heraus. Der Fahrer rief uns noch hinterher: „Wir sehen uns demnächst in der Stunt-Show, ok?“. Doch wir reagierten gar nicht mehr darauf. So emotional aufgewühlt, wie wir jetzt waren, konnten wir unmöglich ins Büro zurück. Deshalb schlenderten wir noch kurz durch den Park, um zu sehen, was sich alles getan hatte in den letzten Tagen. An allen Ecken wurde fleißig gesäubert, gestrichen und gewerkelt. Zum Ende machten wir noch einen Abstecher zum Mystery River. Wir hatten nämlich gehört, dass unsere Techniker die Ausgleichsbecken zu Reinigungszwecken geleert hatten. Ein wirklich einmaliger Anblick, der sich uns dort bot. Beeindruckend, wie groß doch diese Becken sind. Aber seht selbst!

Euer MPG-Team


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Ein wahrlich sommerlicher Tag

Moinsen Fans,

als wir heute Morgen in unserem Büro saßen und gerade den Computer hochfahren wollten, trauten wir unseren Augen nicht, als sich vereinzelte Sonnenstrahlen ihren Weg durch die schmalen Löcher des Fensterrollos bohrten. „Das kann doch nicht wahr sein“, dachten wir bei uns und beugten uns zum Fenster herüber, um das Rollo nach oben zu schieben und der Sache auf den Grund zu gehen. Geblendet vom gleißend hellen Sonnenlicht sackten wir jedoch schnell zurück in unseren Bürostuhl. „Hatten wir tatsächlich den Winter hinter uns gelassen?“ Ein Lächeln beherrschte fortan unsere Gesichtszüge und der Drang, die ersten richtigen Sonnenstrahlen dieses Jahres in sich aufzusaugen, wurde immer größer. Schnell packten wir unsere Badehose, ein Handtuch und reichlich Sonnencreme ein, denn diesen Tag wollten wir am Santa Monica Pier verbringen. Dort angekommen, schlüpften wir beherzt in unsere rote Badebuchse und sprangen mit einer dicken Arschbombe in die Fluten. So schnell, wie wir im Wasser waren, waren wir auch wieder draußen. Leute, ihr glaubt nicht, wie kalt das Wasser war und auch unsere Füßen konnten ein Lied davon singen, denn sie waren umhüllt von einem monströsen Eisblock. Zitternd wie Espenlaub, schlüpften wir wieder in unsere warmen Klamotten, um auf Plan B zurückzugreifen. Dieser sah vor, einen langen ausgedehnten Spaziergang durch den Park zu machen und so viel Sonne, wie nur eben möglich, in sich aufzusaugen. Gesagt, getan, wir starteten unsere Erkundungstour am MP Express. Hier waren unsere Mechaniker bereits fleißig am Werk und montierten die Sitze wieder zusammen. In direkter Nachbarschaft am Side Kick entdeckten wir dann einige wenige Relikte des hoffentlich jetzt endlich vergangenen Winters. Aber ein richtiger Hingucker war unsere Holzachterbahn. Die auftreffenden Sonnenstrahlen ließen sie in einem schwachen Goldton erstrahlen, der bei uns die ersten Frühlingsgefühle weckte. Weiter ging es dann vorbei am NYC Transformer. Auch hier wurde fleißig gewerkelt. Nur im Gegensatz zu den Tagen zuvor, schien heute allen Menschen, auf die wir trafen, ein Lächeln auf den Lippen zu liegen. Von weitem nahmen wir einen, uns wohl bekannten Song war. „Er gehört zu mir…“, drang es aus dem Ghetto-Blaster des Maler-Teams, das sich jetzt schon bis zum Yellow Cab vorgearbeitet hatte. In der Luft lag ein Duft von Farbe und frischem Terpentin. Schnellen Schrittes ging es weiter. Als wir an unserem Stunt-Show Set vorbeikamen, fiel unser Blick sofort auf die frisch polierten Stunt-Autos. Wie Perlen glänzten sie in der grellen Mittagssonne. Vorbei an einer ganzen Armada von Jet-Skis steuerten wir dann direkt auf das Nickland zu. Von weitem winkte uns bereits SpongeBob zu. Sichtlich zufrieden, genoss er, wie die Sonne seine Arme auftaute. „Ach war das schön…“. Erst das wiederholte schrille Klingeln unseres Mobiltelefons riss uns aus diesem Frühlingstraum. „Wo bist Du? Wir müssen dringend noch einen Newsletter rausschicken?“, schrillte es aus dem Hörer. „Schade“, dachten wir und machten uns auf den Weg zurück in unser muffiges Büro ;-) Als wir auf Höhe des Van Helsing Clubs waren, blieben wir verdutzt stehen. „Hatten wir da etwa gerade ein Babyschreien gehört???“ Wir konnten es kaum glauben und liefen hastig in Richtung Club. Je näher wir dem Geräusch kamen, desto beängstigender wurde es. Es war eigentlich mehr ein Grunzen und Fauchen. „Sollte sich hier etwa ein Tier verbarrikadiert haben, um seinen Winterschlaf im Club abzuhalten?“ Schließlich entdeckten wir hinter dem Club einen verlassenen Kinderwagen, aus dem diese inzwischen abscheulichen Geräusche kamen. Ein Blick herein, beruhigte uns aber ganz schnell wieder. Es war nur unsere Halloween Zombie-Baby*. Scheinbar hatte es irgendwer in die Sonne gefahren, damit es auch mal etwas frische Luft bekommt. Beruhigt machten wir uns auf den Weg zurück ins Büro.

Euer Sonnenanbeter-Team

*Ein Hinweis für alle erschrockenen Eltern: Es handelt sich hierbei um eine Animatronic, die wir zu Halloween einsetzen ;-)


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