Ein uns wohlbekanntes Geräusch…

Hey Fans,

als wir es uns heute Morgen gechillt mit einem Latte Machiatto in der Hand im Bürostuhl bequem machten, drang ein wohlbekanntes Geräusch an unsere Lauscher und ließ uns aufmerksam aus dem Fenster sehen. Das Geräusch war eine Mischung aus einem Klackern, Rattern und einem Hauch von metallischem Schleifen. Uns war sofort klar, um was es sich da handelte. Euch auch?
Mit schnellen Schritten stürmten wir aus dem Büro den Flur entlang, um dann kurz vorm Ausgang uns so richtig lang zu machen. Dieses sch**ß Telefonkabel. Es hatte sich wie eine Boa Constrictor um unser Fußgelenk gewickelt und machte auch keine Anstalten, uns wieder freizugeben. Erst als uns eine Kollegin mit einer scharfen Schere zur Hilfe eilte, konnten wir uns befreien. Jetzt funktionierte zwar das Hotline-Telefon nicht mehr, aber wir konnten unsere wiedergewonnene Freiheit genießen ;-)

Draußen angekommen, wurden wir in unserer Vorahnung nur bestätigt. Der MP Express drehte vergnügt die ersten Runden und genoss sichtlich die ersten Sonnenstrahlen, die uns Petrus heute auf die Erde schickte. „Endlich kommt wieder Leben in unseren Park“, dachten wir bei uns und entschlossen uns zu einem kleinen Spaziergang durch den Park, um nachzusehen, was sich sonst noch alles in den letzten Tagen im Park getan hatte.

Freudestrahlend spazierten wir also über den Santa Monica Pier Richtung New York Plaza. Von Weitem drang uns bereits ein schmissiger Song entgegen. Scheinbar war auf der Plaza-Bühne mächtig Action angesagt. Unsere Tänzer probten gerade für unsere neue Plaza-Show „Break the Rules“. Zu diesen Songs konnte man einfach nur mitwippen. Wir fühlten uns relativ schnell zurückversetzt in unsere eigene Jugend und Schulzeit. „Ach, war das schön…“

Ein lautes Hupen riss uns allerdings schnell wieder aus unseren Träumen. Vollkommen erschrocken blickten wir zurück und sahen, wie sich unsere Paradewagen gerade in Position brachten, um die neue Movie Park Parade einzustudieren. Von Weitem winkte uns bereits Evangelos Grecos, unser neuer Stunt Coordinator, zu. Megacooler Typ, direkt aus Hollywood!
Wir wanderten weiter und folgten der Mainstreet. Auf beiden Straßenseiten wurden fleißig Shops eingeräumt. Als wir am Fruit&Candys vorbeischlenderten, drang uns eine Wolke aus Zucker und Karamell entgegen und hüllte uns komplett ein. Ein Mitarbeiter fragte uns, ob wir als Wegzehrung eine Zuckerwatte mitnehmen wollten. Dieses Angebot konnten wir natürlich nicht ablehnen und ließen uns von dem süßen Zeug verführen. Während wir nun genüsslich an unserer Zuckerwatte nuckelten, erreichten wir den Brunnen am Haupteingang. Alle Beete waren bereits bepflanzt und die Farben der Blumen leuchteten hell im Sonnenlicht. Der Park schien wahrlich bereit zu sein für seine ersten Besucher.

Plötzlich summte es in unserer Buchse. Schnell griffen wir zu unserem Handy und mussten feststellen, dass wir eine Nachricht über die Movie Park App* bekommen hatten. Scheinbar hatte uns einer im parkeigenen Meet-Me Chat angeschrieben. Auf dem Display war zu lesen: „M. schreibt: Bananaaaaaaa“. Was sollte das nur bedeuten und wer bitte schön war M.??? Verdutzt blickten wir uns um und waren uns ziemlich sicher, etwas kleines Gelb-Blaues hinter der Mauer verschwinden gesehen zu haben. Wer konnte das nur gewesen sein?

Wir machten uns auf den Rückweg, um den Rest des Tages darüber nachzudenken.

Cya im Park ab dem 27.03.2015!
Euer MPG-Team

*Tipp der Redaktion: Die Movie Park App lässt sich kostenlos downloaden unter: www.moviepark.de/app . Sie bietet viele interessante Informationen und Funktionen. Ein echter Geheimtipp ;-)


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Gummi geben bis es qualmt

Hey Fans,

ein lautes Quietschen gepaart mit einem seltsamen Gummigeruch weckten an diesem so tristen Morgen unsere Neugierde. „Was mag dort draußen nur wieder vor sich gehen?“, fragten wir uns und streiften im Vorbeigehen unsere Movie Park Weste über. Noch auf dem Weg kam uns ein erster Gedanke: „Sind womöglich schon erste Gäste auf dem Parkplatz und üben das Einparken noch bevor der Park eigentlich geöffnet hat?“ Es ließ uns keine Ruhe und so stürmten wir schnellen Schrittes an die frische Luft. Doch die suchte man heute Morgen hier vergebens.
Draußen angekommen, war bereits der komplette Personaleingang in eine weiße Rauchwolke gehüllt und ein ohrenbetäubender Lärm erfüllte den doch eigentlich so ruhigen und beschaulichen Ort. Für gewöhnlich nimmt man während der Saisonpause hier sogar wahr, wie sich Hase und Fuchs Gute Nacht wünschen. Dem war heute scheinbar nicht so. Hase und Fuchs hatten bei diesem Lärm vermutlich kein einziges Auge zugetan ;-).

Die Rauchwolke wies uns den Weg Richtung Busparkplatz. Dort konnten wir unseren Augen nicht trauen. Mitten auf dem Parkplatz steuerte ein Auto auf zwei Rädern auf uns zu. „Wer unserer Parkgäste sollte bitteschön so verrückt sein, dass er versucht, auf zwei Rädern einzuparken?“ Es musste folglich etwas ganz anderes dahinterstecken. Noch bevor wir zur Seite hechten konnten, kippte der Wagen auf alle vier Räder und kam kurz vor uns zum Stehen. „Megageil“, platzte es ungefiltert aus uns heraus. Sichtlich beeindruckt von diesem Kompliment stieg der Fahrer des Höllengefährts aus und schlenderte lässig auf uns zu. „Nicht schlecht, Herr Specht“, dachten wir bei uns. „Willste auch mal?“, drang es an uns heran. Vollkommen perplex wagten wir uns gar nicht zu antworten. Lediglich ein leises „Wir haben nur einen Führerschein für vierrädrige Gefährte“ entwich uns. Der Devil Driver schüttelte nur den Kopf und sagte: „Steig ein, schnall Dich an und nicht quatschen“.

Wir fügten uns und stiegen ein, denn wir wollten auf keinen Fall als Weichei der Woche gekürt werden. Ein bisschen mulmig war uns aber durchaus. Wir ließen es uns aber nicht anmerken. Noch ehe wir ein letztes Stoßgebet von uns geben konnten, ballerten wir regelrecht auf die Rampe zu und schon streckte der Wagen zwei seiner Räder dem Himmel entgegen. Gekonnt und megalässig mit nur einer Hand steuerte unser Fahrer den Wagen auf zwei Rädern über den Parkplatz. Mit feuchten Händen klammerten wir uns am Sitz fest, gaben aber dennoch ein prollomäßiges „Das ist alles, was Du kannst?“ von uns. Das war ein Fehler. Aber so etwas merkt man ja leider immer erst dann, wenn es schon zu spät ist. Mit einem Satz kippte der Wagen auf alle vier Räder und es folgte ein Burn-out vom Allerfeinsten. Zu dem penetranten Gummigeruch, der uns bereits von heute Morgen wohlbekannt war, gesellte sich nun auch noch ein ohrenbetäubender Sound. Als dann der Fahrer schließlich noch die Hände vom Lenkrad nahm, um ein Selfie von sich zu machen, hatten wir endgültig genug. Als Wagen zum Stehen gekommen war, sprangen wir heraus. Der Fahrer rief uns noch hinterher: „Wir sehen uns demnächst in der Stunt-Show, ok?“. Doch wir reagierten gar nicht mehr darauf. So emotional aufgewühlt, wie wir jetzt waren, konnten wir unmöglich ins Büro zurück. Deshalb schlenderten wir noch kurz durch den Park, um zu sehen, was sich alles getan hatte in den letzten Tagen. An allen Ecken wurde fleißig gesäubert, gestrichen und gewerkelt. Zum Ende machten wir noch einen Abstecher zum Mystery River. Wir hatten nämlich gehört, dass unsere Techniker die Ausgleichsbecken zu Reinigungszwecken geleert hatten. Ein wirklich einmaliger Anblick, der sich uns dort bot. Beeindruckend, wie groß doch diese Becken sind. Aber seht selbst!

Euer MPG-Team


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Ein wahrlich sommerlicher Tag

Moinsen Fans,

als wir heute Morgen in unserem Büro saßen und gerade den Computer hochfahren wollten, trauten wir unseren Augen nicht, als sich vereinzelte Sonnenstrahlen ihren Weg durch die schmalen Löcher des Fensterrollos bohrten. „Das kann doch nicht wahr sein“, dachten wir bei uns und beugten uns zum Fenster herüber, um das Rollo nach oben zu schieben und der Sache auf den Grund zu gehen. Geblendet vom gleißend hellen Sonnenlicht sackten wir jedoch schnell zurück in unseren Bürostuhl. „Hatten wir tatsächlich den Winter hinter uns gelassen?“ Ein Lächeln beherrschte fortan unsere Gesichtszüge und der Drang, die ersten richtigen Sonnenstrahlen dieses Jahres in sich aufzusaugen, wurde immer größer. Schnell packten wir unsere Badehose, ein Handtuch und reichlich Sonnencreme ein, denn diesen Tag wollten wir am Santa Monica Pier verbringen. Dort angekommen, schlüpften wir beherzt in unsere rote Badebuchse und sprangen mit einer dicken Arschbombe in die Fluten. So schnell, wie wir im Wasser waren, waren wir auch wieder draußen. Leute, ihr glaubt nicht, wie kalt das Wasser war und auch unsere Füßen konnten ein Lied davon singen, denn sie waren umhüllt von einem monströsen Eisblock. Zitternd wie Espenlaub, schlüpften wir wieder in unsere warmen Klamotten, um auf Plan B zurückzugreifen. Dieser sah vor, einen langen ausgedehnten Spaziergang durch den Park zu machen und so viel Sonne, wie nur eben möglich, in sich aufzusaugen. Gesagt, getan, wir starteten unsere Erkundungstour am MP Express. Hier waren unsere Mechaniker bereits fleißig am Werk und montierten die Sitze wieder zusammen. In direkter Nachbarschaft am Side Kick entdeckten wir dann einige wenige Relikte des hoffentlich jetzt endlich vergangenen Winters. Aber ein richtiger Hingucker war unsere Holzachterbahn. Die auftreffenden Sonnenstrahlen ließen sie in einem schwachen Goldton erstrahlen, der bei uns die ersten Frühlingsgefühle weckte. Weiter ging es dann vorbei am NYC Transformer. Auch hier wurde fleißig gewerkelt. Nur im Gegensatz zu den Tagen zuvor, schien heute allen Menschen, auf die wir trafen, ein Lächeln auf den Lippen zu liegen. Von weitem nahmen wir einen, uns wohl bekannten Song war. „Er gehört zu mir…“, drang es aus dem Ghetto-Blaster des Maler-Teams, das sich jetzt schon bis zum Yellow Cab vorgearbeitet hatte. In der Luft lag ein Duft von Farbe und frischem Terpentin. Schnellen Schrittes ging es weiter. Als wir an unserem Stunt-Show Set vorbeikamen, fiel unser Blick sofort auf die frisch polierten Stunt-Autos. Wie Perlen glänzten sie in der grellen Mittagssonne. Vorbei an einer ganzen Armada von Jet-Skis steuerten wir dann direkt auf das Nickland zu. Von weitem winkte uns bereits SpongeBob zu. Sichtlich zufrieden, genoss er, wie die Sonne seine Arme auftaute. „Ach war das schön…“. Erst das wiederholte schrille Klingeln unseres Mobiltelefons riss uns aus diesem Frühlingstraum. „Wo bist Du? Wir müssen dringend noch einen Newsletter rausschicken?“, schrillte es aus dem Hörer. „Schade“, dachten wir und machten uns auf den Weg zurück in unser muffiges Büro ;-) Als wir auf Höhe des Van Helsing Clubs waren, blieben wir verdutzt stehen. „Hatten wir da etwa gerade ein Babyschreien gehört???“ Wir konnten es kaum glauben und liefen hastig in Richtung Club. Je näher wir dem Geräusch kamen, desto beängstigender wurde es. Es war eigentlich mehr ein Grunzen und Fauchen. „Sollte sich hier etwa ein Tier verbarrikadiert haben, um seinen Winterschlaf im Club abzuhalten?“ Schließlich entdeckten wir hinter dem Club einen verlassenen Kinderwagen, aus dem diese inzwischen abscheulichen Geräusche kamen. Ein Blick herein, beruhigte uns aber ganz schnell wieder. Es war nur unsere Halloween Zombie-Baby*. Scheinbar hatte es irgendwer in die Sonne gefahren, damit es auch mal etwas frische Luft bekommt. Beruhigt machten wir uns auf den Weg zurück ins Büro.

Euer Sonnenanbeter-Team

*Ein Hinweis für alle erschrockenen Eltern: Es handelt sich hierbei um eine Animatronic, die wir zu Halloween einsetzen ;-)


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Das geht an alle Technik-Freaks

Hey Fans,
auf vielfachen Wunsch haben wir uns in der vergangenen Woche auf die Socken gemacht, um mal im Park nach dem Rechten zu sehen. Unsere Reise begann bewaffnet mit einem druckfrischen Parkplan (um der Gefahr zu entgehen, uns im Park zu verlaufen, da wir sooooo lange schon nicht mehr im Park waren) direkt am Maingate. Nach Durchschreiten dieses ging es die Mainstreet hinab, immer auf der Suche nach interessanten Entdeckungen. Der Geruch von frischer Blumenerde durchströmte unsere Nasen und ein Hauch von Frühling hing in der Luft. Am Ende der Mainstreet angelangt, blieben wir vor einem großen Gerüst stehen. Gegenüber unseres Subways war die Bank komplett eingerüstet und von den einzelnen Etagen drang ein schmissiger Schlagersong zu uns herab. „Er gehört zu mir, wie mein Name an der Tür…“ Und schwupps hatten wir einen dieser penetranten Ohrwürmer… Wie dem auch sei, die Maler fröhnten sichtlich ihrem Verlangen nach Kreativität und die ersten Ergebnisse konnten sich wirklich sehen lassen. In frischem Bahama-Beige erstrahlte die Fassade. Mit rhythmischen Schritten ging es dann aber weiter, schließlich sollten noch mehr Überraschungen auf uns warten. Bereits vom New York Plaza aus konnten wir einen großen Autokran erkennen. So wie der aussah, musste der mehrere Tonnen wiegen. Bestimmt zwischen 2 und 10 Tonnen, da waren wir uns bei diesem monströsen Anblick sicher. Aber was ging dort nur vor sich?

Wir näherten uns, um besser erkennen zu können, welche Gewerke hier tätig waren. In schwindelerregender Höhe entdeckten wir zwei Techniker, die sich mit einem 25er Torx-Schlüssel an einem der Arme des NYC Transformer zu schaffen machten. Und wenig später baumelte dieser Arm auch schon am Kranausleger, welcher ihn sanft auf drei bereitgestellte Paletten ablegte. Einer der Techniker kam nun auf uns zu und berichtete, dass es sich hier um regelmäßige Wartungsarbeiten handle. „Wir müssen sicherstellen, dass unsere Fahrgeschäfte zum Saisonstart im März alle wieder funktionstüchtig und sicher sind“, fügte er anschließend hinzu und wischte sich mit einer Hand den Schweiß von der Stirn. „Echt Knochenarbeit“, erwiderten wir und träumten bereits jetzt schon von unserem bequemen Ledersessel im wohlbeheizten Büro. „Die Arbeit hält uns aber fit“, sagte der Techniker und warf uns einen unmissverständlichen Blick Richtung Bauch zu. „Wir gehen morgen lieber wieder bei Fit XYZ pumpen“, dachten wir nur heimlich bei uns ;-) Noch in Gedanken versunken, schweifte unser Blick Richtung Westernstadt und dann stockte uns ganz plötzlich der Atem… Was wir dort erblickten, konnten wir kaum glauben.

Dort stand ein Kran, der noch um einiges größer war, als der, den wir gerade noch bewundert hatten. Der musste mindestens 100 Tonnen oder noch deutlich mehr wiegen. Da waren wir uns ganz sicher. Allein seine 25 Achsen beeindruckten uns nachhaltig. Der Popelkran am NYC Transformer war demnach sofort vergessen und es zog uns Richtung High Fall. Hoch oben auf dem High Fall konnten wir zwei Techniker erkennen, die in schwindelerregender Höhe damit beschäftigt waren, den Motor auszubauen. Dieser muss nämlich zur Wartung zum Hersteller, erfuhren wir. Nach kurzer Zeit hing er bereits am Haken und wir waren verblüfft, wie klein dieser Motor doch war. Schnell ein Selfie vom Motor, damit auch ihr ihn bestaunen könnt. Dieser kleine Motor bewegt jeden Tag mehrere Tonnen rauf und runter und wieder rauf und wieder runter und wieder… Ihr wisst schon. Noch beeindruckender war allerdings, was sich unten am Freefall-Tower abspielte. An der eigentlichen Gondel machte sich ein Techniker mit einem eigentümlichen Gerät zu schaffen. Irgendwie erinnerte uns das Gerät an unseren letzten Arztbesuch. Und wir lagen gar nicht so falsch. „Es handelt sich hierbei um ein Ultraschall zur thermografischen Risserkennung“, drang es von hinten an uns heran. „Öhh, ja ne is klar, wie bitte???“. „Thermographische Inspektionssysteme bieten einen Ausweg beim Auffinden von Rissen in unterschiedlichsten Materialien. Hierbei wird über eine Sonotrode Leistungsultraschall in den zu prüfenden Werkstoff eingekoppelt. Der Schall breitet sich im Werkstoff auch über längere Strecken aus, so dass die Position der Ultraschalleinkopplung keine Rolle spielt. Die im Material erzeugten Schwingungen führen im Bereich von Rissen zu Reibungsverlusten. Die entstehende Wärme wird mit einer Wärmebildkamera erfasst. Dieses Dunkelfeldverfahren eignet sich daher sehr gut zum Auffinden feinster Risse. Selbst Risse in tieferen Lagen können eindeutig erkannt werden.“, wurde uns daraufhin entgegnet. „Ach so, das meinst Du“, antworten wir leicht beschämt. „Das ist natürlich klar, dass das ein gutes Verfahren ist, wenn das so funktioniert.“ Und damit nicht genug. Der Neunmalklug, der uns von hinten angequatscht hatte, hörte gar nicht auf mit seinen Weisheiten. „Außerdem setzen wir auch noch das Magnetpulver-Verfahren ein. Für die Prüfung muss das Werkstück magnetisiert werden. Bei großen Werkstücken, bei denen eine komplette Magnetisierung nicht möglich ist, wird nur der zu prüfende Teilbereich magnetisiert. Die durch die Magnetisierung entstehenden Feldlinien verlaufen parallel zur Oberfläche. Risse und oberflächennahe Fehlstellen, die quer zu den Feldlinien liegen, erzeugen ein magnetisches Streufeld. Das heißt, die Feldlinien treten auf der einen Seite der Fehlstelle aus dem ferromagnetischen Material aus und auf der anderen Seite wieder ein. Das hat die Entstehung von Magnetpolen zur Folge. Wird nun Eisenpulver über dieses Streufeld verteilt, sammelt es sich an der Fehlstelle an, weil es durch den magnetischen Effekt angezogen wird. Risse, die parallel zu den Feldlinien verlaufen, erzeugen kein Streufeld und können somit nicht nachgewiesen werden. Poren und Risse unterhalb der Oberfläche können nur bis zu einer gewissen Tiefe lokalisiert werden.“ „Cool!“, war das Einzige, was uns jetzt noch dazu einfiel und wir waren uns ziemlich sicher, dass unsere Fahrgeschäfte bis ins letzte Detail überprüft werden, damit Ihr in Zukunft wieder mit gutem Gewissen Spaß haben könnt. Aber dieser Typ war uns wirklich suspekt. So viel Fachwissen hatte uns ganz schön müde gemacht.

Nach diesem erlebnisreichen Tag machten wir uns auf den Rückweg ins Büro. Dabei mussten wir noch schmunzeln, als wir von Weitem erkennen konnten, wie unsere Hai-Dame auf einen Anhänger verladen wurde. „Sie ist bestimmt auf dem Weg in eine Wellness-Einrichtung, um sich für die bevorstehende Saison aufzuhübschen“, dachten wir bei uns. So etwas erlebt man wirklich nur in einem Freizeitpark. Irgendwie lieben wir unsere Arbeit.

Bis denne

Euer neunmalkluges MPG-Team


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Kurz vor dem Winterschlaf noch ein Video…

Hey Fans,

wie bereits im vorherigen Beitrag versprochen, haben wir uns in den vergangenen Tagen vor unserem verdienten Winterschlaf noch einmal auf unseren Hosenboden gesetzt und für Euch einen Jahresabschluss-Blockbuster zusammengeschnibbelt. Mit diesem Film möchten wir uns für dieses Jahr von Euch allen verabschieden. Es war schön mit Euch! Im Namen des gesamten Movie Park Germany Teams wünschen wir Euch und Euren Familien ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2015. Wir hoffen, Euch auch im neuen Jahr wieder bei uns begrüßen zu dürfen. Und jetzt lehnt Euch zurück und genießt.
Klappe ab und Actiooooooon…


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Kamera läuft uuuuuuund Ääääääääääääääktschen…!

Es ist gerade einmal sechs Monate her, als diese vier Worte das erste Mal durch den Movie Park Germany hallten. Denn genau vor sechs Monaten schulterten wir zum ersten Mal unsere Kamera, kalibrierten unsere Mikrofone und richteten unsere Scheinwerfer aus, um den Park mit einer Kamera neu zu entdecken. Zu diesem Zeitpunkt ahnten wir jedoch absolut noch nicht, wie erfolgreich unsere einstige Stammtisch-Idee einmal werden würde. Das Filmprojekt gab uns in erster Linie die Möglichkeit, unsere unbändige Kreativität zu bündeln ;-) Und so kam es, dass wir nach gerade einmal einem halben Jahr auf insgesamt 17 Produktionen (13 davon wurden bisher veröffentlicht) zurückblicken können. Mit unseren Teasern, Trailern und Dokumentationen erreichten wir im genannten Zeitraum über eine Viertel Millionen Zuschauer (ganz genau sind es unfassbare 276.000 Menschen). Das macht uns wirklich stolz und wir freuen uns, dass Ihr unsere Filme so zahlreich angesehen habt. Das Movie Park Germany TV-Team möchte sich deshalb an dieser Stelle bei allen Fans und Freunden des Parks herzlich bedanken! Doch nutzen wir die Gelegenheit und werfen einen Blick zurück auf die vergangene Zeit:

In unseren ersten Filmprojekten haben wir uns ausgiebig mit der neuen Attraktion „The Lost Temple“ beschäftigt. Ein erster Teaser sollte das Projekt ankündigen. Ihm folgten zwei virale Clips, in denen wir den Ausbruch unseres Dinos aus dem Park live mitverfolgten und unsere Roadshows viral unterstützten. Außerdem begleiteten wir unseren partysüchtigen Dino auf ein Rockfestival der Extraklasse nach Giesbeek in Holland. Parallel dazu dokumentierten wir in einer aufwändigen Produktion den Baufortschritt unserer neuen Attraktion. Es entstand eine erstklassige Baureportage.

Den Höhepunkt unserer Filmarbeit bildete aber die Tatsache, dass wir den weltberühmten Oli Wood als Parkreporter für unser Projekt begeistern konnten. Trotz anfänglicher Star-Allüren ;-) konnte er sich schnell ins Team integrieren und hat uns so manche lustige Stunde beschert. Oli, wir lieben Dich und hoffen, dass Du uns auch in der kommenden Saison mit Deinem Witz, Deiner schonungslosen Ironie und Deiner liebevollen Art zur Seite stehen wirst. Bei all dem Lob dürfen wir natürlich nicht vergessen, dass Du allein das Halloween Horror Fest niemals überstanden hättest. Aber zum Glück ist ja die wunderbare Holly Hill dazugestoßen und stand Dir tapfer zur Seite. Nach einem großen Facebook-Aufruf und anschließendem Casting haben wir eine tolle Partner-Reporterin für Oli gefunden. Auch ihr gebührt ein großer Dank und wir sind uns sicher, dass wir Dich, Holly, im nächsten Jahr wiedersehen werden!

Zum Ende der Saison drehte sich (im wahrsten Sinne des Wortes) alles um das Halloween Horror Fest. Neben einem Pre-Trailer und einem Main-Trailer haben wir das gesamte Halloween Horror Fest wöchentlich mit dem „Schocker der Woche“ begleitet. An dieser Stelle sei allen Dank gesagt, die uns tatkräftig bei unserem Projekt unterstützt haben.

Wenn wir nun so auf die Projekte zurückblicken, müssen wir natürlich ehrlich zugeben, dass nicht alles so professionell abgelaufen ist, wie es den Anschein gibt. Im Prinzip ist so viel schief gegangen, dass wir allein aus den Out-Takes einen neuen Blockbuster produzieren könnten. Wir denken da an Szene, wo sich unser Ton-Mann im Deathpital in den herabhängen Schnüren verfing und erst durch Hilfe freigeschnitten werden konnte, oder an die Luftaufnahmen, die wir bei wunderschönen Wetter aus großen Höhen gemacht haben und wir erst bei der Heimkehr mit Entsetzen feststellten, dass wir gar keine Speicherkarte eingelegt hatten, oder die Szene, wo einer unserer Schauspieler bei der Produktion für den Halloween Trailer beinahe von einem Maiskolben erschlagen wurde ;-)…
Aber all das gehört mit dazu. Wir blicken optimistisch in die Zukunft, denn wir haben viel dazu gelernt. Auch technisch werden wir uns in der kommenden Saison weiterentwickeln und weitere schräge Idee von uns verwirklichen. Ihr könnt gespannt sein. Wir hoffen, dass ihr auch in der kommenden Saison wieder mit dabei seid, wenn es heißt: Kamera läuft uuuuuuund Ääääääääääääääktschen…!

Und zum Schluss nochmal alle Video-Highlights auf einen Blick. Wenn Ihr weitere Ideen habt, die wir, Eurer Meinung nach, umsetzen sollten, dann bitte direkt hier posten. Wir sind gespannt.













Euer MPG TV-Team


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Oli und Holly haben sich auch getraut…

Hey Fans, was geht?

Lange musstet Ihr warten, aber dafür haben wir jetzt einen regelrechten Leckerbissen für Euch! Vor ein paar Tagen hatten wir ultraprominenten Besuch im Movie Park Germany: Unser parkeigener Starreporter Oli Wood hat uns einen Besuch abgestattet, um das legendäre Halloween Horror Fest am eigenen Leibe mitzuerleben und seinen großen Mut unter Beweis zu stellen. Aber beginnen wir die Geschichte von Anfang an…

Am besagten Tag mussten wir schon früh raus, denn am Eingang wartete ein großer Bus, mit dem unser Movie Park TV Team angereist war. Freundlich wie wir nun mal sind, begrüßten wir die vier Kameramänner, zwei Tontechniker, fünf Kabelträger, zwei Beleuchter und drei Redakteure. Der Tag konnte nur gut werden bei so viel geballter Kompetenz. Jetzt fehlte nur noch die Hauptfigur des heutigen Abends. Standesgemäß, wie wir es von unserem Oli gewohnt sind, fuhr er natürlich mit einem perlmuttweißen, durchgestylten Twingo vor ;-). Ein kurzer intensiver Handshake und dann die große Überraschung: Er war nicht allein! Auf der Beifahrerseite öffnete sich ebenfalls eine Tür und dem Prollo-Gefährt entstieg eine elfengleiche Person. Ihr schokobraunes Haar wehte leicht im Wind und ein Lächeln überzog ihr ganzes Gesicht, als sie zu uns herübersah. „Wer bitte schön ist das?“ entwich es unseren leicht erröteten Lippen. „Darf ich Euch meine neue Partnerreporterin Holly Hill vorstellen…“ entgegnete uns Oli. Immer noch starr vor Verblüffung, nickten wir stumm und konnten gar nicht fassen, was gerade geschah. Wir wussten ja, dass Oli einen Online-Aufruf für eine Partnerreporterin gestartet hatte, aber keiner konnte damit rechnen, dass dieser so erfolgreich war ;-)

Wie dem auch sei, obwohl es uns nach dieser Erscheinung schwer fiel, wieder einen klaren Gedanken zu fassen, mussten wir jetzt an die heutige Mission denken. Der Plan sah eine Reportage über das Halloween Horror Fest vor. In der Hauptrolle Oli und seine neue attraktive Begleiterin. Nach einem kurzen Briefing schauten wir uns zunächst die Locations für den heutigen Dreh an. „Alles halb so schlimm. Ich habe eigentlich nie Angst. Bin ja schließlich ein Mann“, tönte Oli während unseres Rundgangs durch die Kinderhalloween-Maze. Gut, dass er zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste, dass wir uns bis zu jetzt nur in der monsterfreien Zone aufgehalten hatten. Deshalb quittierten wir seine Sprüche mit einem freundlichen Grinsen und bestärkten ihn in seinem Glauben. Erst als langsam die Dämmerung einsetzte, bemerkten wir, wie er sich hilfesuchend an seine neue Partnerin schmiegte. Zu diesem Zeitpunkt war noch kein einziges Monster auf der Straße. „Das konnte ja was werden heute…“, dachten wir. Als ihm jedoch dann noch der Angstschweiß tsunamieartig über seine Stirn floss, konnte auch jeder Unbeteiligte erkennen, dass er richtig Schiss hatte. Aber es gab kein Zurück mehr. Da mussten beide jetzt durch.

Nach diesem letzten Gedanken verfinsterte sich die Sonne, leichter Nebel stieg auf und düstere Musik erklang aus allen Ecken. Die Show konnte beginnen, aber seht selbst:


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Show us YOUR Fear!

Hey Horror-Fans,

Eigentlich hatten wir uns nach unserem letzten Beitrag zum Halloween Horror Fest dazu entschlossen, bei Dunkelheit nie wieder einen Fuß vor die Tür zu setzen. Noch tagelang nach unserem eigentlichen Besuch schlotterten uns massiv die Knie, die Schweißdrüsen produzierten unentwegt kalten Schweiß und unser Puls sank selten unter 200 Schläge pro Minute. Aber trotz all dieser Nebenwirkungen, die uns von unserem Betriebsarzt als vollkommen normale Reaktion auf Halloween attestiert wurden, machte sich in den Tagen danach eine gewisse Neugier breit, die sich absolut nicht unterdrücken ließ. Irgendwie hatten wir so ein Kribbeln in den Fingern und unser ganzer Organismus lechzte nach diesem einmaligen Adrenalin-Kick, den wir zuvor noch nie in dieser Intensität durchlebt hatten. Egal wie oft wir Number Tumbler oder Dora´s Big River Adventure fuhren, dieser Kick ließ sich einfach nicht reproduzieren.

Also blieb uns einfach nichts anderes über, als uns erneut in die Höhle des Löwen zu stürzen. Die Frage war einfach nur, wo wir uns nun zu Tode erschrecken lassen wollten. Aus dem Kollegium erfuhren wir, dass man wohl im Deathpital ganz gut aufgehoben wäre. Ein Krankenhaus kam uns sehr gelegen, da es uns bereits seit Tagen ganz ekelig im Hals kratzte. Mit der Hoffnung dort nun auf einen kompetenten HNO Arzt zu treffen, machten wir uns schließlich auf den Weg. Treuer Begleiter an unserer Seite war unsere heiß geliebte Spiegelreflex-Kamera. Sie sollte im Zweifelsfall dokumentieren, wie sehr wir uns erschreckten. An dieser Stelle wussten wir jedoch noch nicht, dass dieser Plan mal wieder nicht aufgehen würde.

Am Deathpital angekommen, stieg uns bereits dieser süßlich, penetrante Geruch in die Nase und versetzte uns in eine Art Narkose. Vollkommen willenlos stolperten wir in die Notaufnahme, wo uns zwei richtig übel aussehende Krankenschwestern abscheulich zuvorkommend in ihre Arme schlossen. „Was fehlt Ihnen denn“, krächzten sie zu uns herüber. Schlagartig fühlten wir uns so gesund, wie nie zuvor. Scheinbar waren hier Wunderheiler am Werk. Als wir uns dann bei den netten Damen höflich verabschieden wollten, versperrten sie uns allerdings frech, wie sie waren, den Weg und scheuchten uns noch tiefer in ihr Refugium. Schnell schnappten wir uns unsere Kamera, um diese Unhöflichkeit bildlich zu dokumentieren. Als uns aber dann noch ein Arzt von hinten an die Schulter fasste, brannten bei uns die Sicherungen durch. Spätestens jetzt waren wir diesem Adrenalin-Kick wieder sehr nahe.

Wir nahmen unsere Füße in die Hände und rannten um unser Leben, vorbei an schaurigen Patienten, heroisch wirkendem medizinischem Equipment und bedrohlich aussehendem Krankenhauspersonal, bis wir uns in einem stockdunklen Raum an irgendwelchen ominösen, von der Decke hängenden Fäden verfusselten. „Was zum Henker war das?“ Wie ein hilfloses Insekt, zappelten wir nun in einer Art überdimensionalem Spinnennetz. Und zu allem Übel fiel uns nun auch noch unsere über alles geliebte Kamera auf den Boden. „Oh neeeeeeein, das war es wohl mit unseren Beweisfotos…“, dachten wir bei uns und vergaßen vollkommen, in welch misslicher Lage wir uns eigentlich befanden. „Wer sollte uns diese Story nur glauben, wenn wir keine Fotos mitbringen konnten??? Was sollten wir dann nur im Backstage Blog posten???“ All diese Dinge schossen uns durch den Kopf.

Nachdem wir uns von diesem ersten Schock etwas erholt hatten, fiel uns siedend heiß ein, dass wir uns zu allem Überfluss ja auch noch in Lebensgefahr befanden. Von vorne und von hinten humpelten diese Zombieviecher auf uns zu. Zum Glück hatten wir in unserer Hosentasche einen Bleistift und eine Büroklammer. Damit bastelten wir uns eine kleine handliche Säge und schnitten uns den Weg frei. Draußen angekommen, vollkommen erschöpft und den Tränen nahe, kam uns auf einmal die rettende Idee:

Was ist eigentlich mit unserer kreativen Leserschaft? Ihr wart doch auch schon bestimmt auf dem Halloween Horror Fest, oder? Und mit Sicherheit habt ihr auch einige Moment gehabt, wo ihr Euch so richtig in die Buchse gemacht habt? Und vielleicht ist dabei auch noch ein cooles Foto oder Video entstanden. Dann sendet es uns und wir veröffentlichen Eure Story exklusiv direkt hier im Blog.

Sendet dazu einfach Euren spannenden Bericht inkl. Foto an facebook@moviepark.de. Wir wählen aus den besten Storys aus und werden sie direkt hier im Blog veröffentlichen. Einsendeschluss ist der 17. Oktober 2014.

Auf geht’s und für alle, die Halloween hier im Movie Park Germany noch nicht erlebt haben, besteht noch bis zum 31.10 an jedem Do., Fr. und Sa. die Chance dazu. Nehmt allen Mut zusammen und FACE YOUR FEAR!!!

Übrigens: Eine richtig krasse Geschichte erreichte uns bereits heute per Video. Diese wollen wir Euch natürlich nicht vorenthalten…

Euer unerschrockenes Adrenalin-Junkie Team


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Manege frei für Quälerei

Moinsen Halloween-Fans,
für alle, die schon seit Tagen mit den Hufen scharren und verzweifelt auf einen neuen Backstage Blog Eintrag warten: Wie auch für die verspätete Berichterstattung in der vergangenen Woche, gibt es auch für diese eine plausible Erklärung ;-) Doch dazu später mehr.
Bereits in der vergangenen Woche haben wir uns exklusiv für Euch auf die Suche nach Halloween im Park gemacht. Uns kam zu Ohren, dass an der einen oder anderen Ecke bereits unter Hochdruck an den Vorbereitungen für unser diesjähriges Horror-Event gewerkelt wird. Und da wir ja bekannterweise ganz besonders neugierig sind, hielt es uns auch nicht länger auf unseren schnöden Bürostühlen. Da wir nicht wirklich wussten, was uns an diesem Tage erwarten würde, packten wir ausreichend Proviant und umfangreiches Equipment (Taschenlampe, Knoblauchzehen, Super-Soaker Weihwasserpistole, Decken etc…) ein. Um den gesamten Krempel nicht schleppen zu müssen, liehen wir uns das Frucht-Tiger Caddy aus. Bepackt bis oben hin und voller Erwartungen ging es nun mit geschätzten 10,5 km/h los. Naja, immer noch besser als laufen ;-)
Die Tatsache, dass sich bereits auf unserer Anfahrt die Sonne verfinsterte, langsam Nebelschwaden wie aus dem Nichts auftauchten und in der Ferne ein mysteriöses Knurren zu hören war, konnte uns nicht aus der Ruhe bringen. Wir haben doch keinen Schiss! Dennoch versuchten wir bereits während der Anfahrt, den 50L Tank der Super-Soaker Weihwasserpistole zu füllen. Sicher ist sicher… Wir bahnten uns also weiter den Weg durch diesen verlassenen Park, vorbei an gruseligen Gräbern, Spinnenweben mit Spinnen so groß wie ein Hausschwein und abgemagerten Skeletten, bis wir plötzlich auf die Bremse treten wollten. Aber es tat sich nichts. Was zum Teufel war nur mit den Bremsen los??? Mit einem beherzten Rettungssprung aus dem immer noch mit mindestens 9 km/h fahrenden, inzwischen unkontrollierbaren Gefährt, versuchten wir uns in Sicherheit zu bringen. Nachdem wir uns fachmännisch abgerollt hatten (Den netten Stuntleuten sei Dank) stellten wir mit Erstaunen fest, dass das Caddy auch nach weiteren 2m zum Stehen kam. Na toll, wieder viel Aufregung um nichts. Zum Glück hatte diese peinliche Situation keiner beobachtet!
Nun gut, wir erinnerten uns daran, warum wir überhaupt dieses riskante Manöver gewagt hatten. Stimmt, da hatte sich etwas hinter einem roten Vorhang bewegt und ganz grässliche Geräusche gemacht… Wir bewegten uns also leise und behutsam auf den Vorhang zu, der, so schien es, zu einer Art Zirkuszelt gehört. Zirkus ist cool, dachten wir bei uns und freuten uns schon auf ein Zusammentreffen mit lustigen Clowns und beeindruckenden Artisten. Aber wie bereits so oft, kam natürlich wieder alles anders: Noch bevor wir den Vorhang zur Seite schieben konnten, packte uns eine Hand und zog uns in das Zeltinnere. Wir versuchten noch um Hilfe zu schreien, doch jedes Wort schien uns in der Kehle stecken zu bleiben. Was zum Teufel ist hier los? Vor uns standen zwei furchterregende Clowns mit einem schelmischen Grinsen auf den Lippen. Uns war sofort klar, dass diese Typen uns nicht zum Lachen, sondern vielmehr zum Zittern bringen wollten. So schnell wir konnten, liefen wir weiter ins Zeltinnere, um vielleicht doch noch auf einen lustigen Clown zu treffen. Aber weit gefehlt, wir rannten vorbei an immer skurileren Gestalten, die laut lachten und ihre Zähne fletschten. Wir zitterten am ganzen Leib und mussten mit Entsetzen feststellen, dass wir den Ausgang nicht mehr finden konnten. Vollkommen desillusioniert blieben wir ruhig stehen und suchten verzweifelt nach einem Kompass in unserer Jackentasche. Nichts zu finden. Doch da entdeckten wir einen verlassenen Popcorn-Automaten in der Ecke. Bevor die ersten Clowns wieder um die Ecke schauen konnten, versteckten wir uns dahinter. Ganz langsam stieg uns der Geruch von frischem Popcorn in die Nase. Wir konnten ihm einfach nicht wiederstehen und griffen beherzt zu. Nachdem wir die ganze Maschine geleert hatten, wurden wir plötzlich ganz müde. Ohne dass wir uns dagegen wehren konnten, fielen uns schließlich die Augen zu und wir träumten von einer Manege mit vielen lustigen Clowns.
Nur wenige Tage später wachten wir dann wieder auf, übersäht mit zahlreichen Popcörnern im ganzen Gesicht. Warum hatten wir nur so lange geschlafen? Scheinbar schien uns die Aufregung so mitgenommen zu haben, dass wir einfach keine Energie mehr hatten. Und dann fiel es uns siedend heiß ein: Wir wollten doch eigentlich den Backstage Blog Eintrag fertig geschrieben haben. Verdammt. Jetzt müssen sich unsere Leser doch noch ein paar Tage gedulden. Dennoch schwangen wir uns schnell auf unseren Caddy und brausten (diesmal mit unglaublichen 13,5 km/h) zurück ins Büro. Am Schreibtisch angekommen, fingen wir direkt an, unsere heutigen Erlebnisse exklusiv für Euch niederzuschreiben.
Cya
Euer furchtloses Halloween Horror Team


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Die Neue an Oli´s Seite ;-)

Moinsen Fans,

heute begann unser Tag mal wieder hoch dramatisch, wie man es von uns bereits gewohnt ist. Denn heute stand ein wichtiges Telefonat an, nicht mit irgendwem von irgendwoher, sondern mit unserem neuen Movie Park Star-Reporter Oli Wood aus Hollywood. Vollkommen durchgeschwitzt und vor Aufregung zitternd, tippten wir also die geheimen Zahlen (Mädels, ihr werdet nie an diese Nummer kommen ;-)) auf unserem Telefon ein, um dann… erst einmal in einer Warteschleife zu landen… Na toll, wir dachten, wir würden direkt verbunden :-( Stattdessen meldete sich unentwegt diese Stimme einer jungen Dame, die uns permanent ins Ohr flüsterte, dass es ganz bestimmt nicht mehr lange dauern würde. Nervös knabberten wir an unserem Bleistift, bis wir nur noch einen kleinen Stummel in der Hand hielten. Aber dann, plötzlich meldete sich am anderen Ende wieder eine Stimme einer jungen Dame: „Hollywood Studios General Management of Important People all over the world … blablabla… Mein Name ist Juanita. Was kann ich für Sie tun?“ Wir gaben uns zu erkennen und verlangten direkt nach Oli Wood. Das kann doch eigentlich nicht so schwer sein, ihn zu erreichen??? Die Dame antwortete uns, dass er zurzeit in seiner Residenz verweile und verband uns weiter. „Wo hat Oli wohl seine Residenz?“, fragten wir uns und träumten bereits von den Malediven und der Karibik. Doch was ist das? Irritiert schauten wir auf unser Telefondisplay und sahen jetzt eine deutsche Nummer und irgendwie kam uns diese so bekannt vor. Muss irgendwo hier in der Nähe sein… Vollkommen perplex vernahmen wir dann ein kräftiges „Juten Tach“ aus dem Hörer. „Hey Oli, altes Haus, da bist Du ja endlich! Wie geht’s Dir und viel wichtiger, wo hast Du eigentlich Deine Residenz? Deine Nummer kommt uns so bekannt vor.“ Oli antwortete mit einem kurzen Lächeln: „Jungs, hab ich Euch doch erzählt. In Bottrop Boy, gleich bei Euch um die Ecke, habe ich mein Reich.“ „Wie bitte was???“, stotterten wir verdutzt. „Bottrop Boy???“ Da wohnt doch auch unsere Azubine, schoss es uns durch den Kopf. Naja, lassen wir das mal lieber ;-). „Oli, wir würden Dich gerne für eine Mittendrin- und Hautnahdabei-Reportage für das Halloween Horror Fest 2014 engagieren. Hast Du Bock da drauf?“ Oli antwortete etwas zögerlich, aber willigte dann ein, allerdings nur unter einer Bedingung: Weil er vor Monster so großen Respekt habe, bräuchte er Unterstützung von einer Person des starken Geschlechts. Kurzum, wir brauchen ein Mädel für Oli, das ihm bei seiner Berichterstattung unterstützt und ihm den Rücken stärkt, falls er doch zu viel Angst hat. „Das lässt sich einrichten“, dachten wir uns und fuhren fort mit unserem Gespräch. Ausschnitthaft hier also die wichtigsten Antworten von Oli.

1. Lieber Oli, wie hat es Dir auf der Entdeckungs-Tour im The Lost Temple gefallen und was war Dein persönliches Highlight?
Die erste Erkundungsreise durch den “The Lost Temple” war schon etwas ganz Besonderes. Wenn man sich vorstellt, dass völlig ungestört 700 Meter unter meinem Lieblings-Film- und Freizeitpark seit tausenden von Jahren so ein riesiger Tempel liegt, in dem noch dazu lebendige Dinosaurier überdauert haben, dann ist das schon wahnsinnig aufregend. Und als Dr. Carter mein Kamerateam und mich gefragt hat, ob wir als Erste von den verborgenen Geheimnissen des Tempels an die Außenwelt berichten wollen, war das natürlich eine riesige Ehre und wir haben uns sofort an die Arbeit gemacht.
Für mich als Hobby-Aufzugfahrer und Bonusmeilensammler war natürlich die nervenaufreibende Abwärts-Fahrt mit dem Lift mein persönliches Highlight.

2. Was bewegt Dich dazu, beim Halloween Horror Fest wieder direkt und hautnah zu berichten? Hast Du eigentlich keine Angst vor Monstern?
Ich bin ehrlich: Ich habe wahnsinnige Angst. Trotzdem ist das Halloween Horror Fest jedes Jahr aufs Neue ein absolutes Muss! Ich bin einfach neugierig, was für Monster dann im Park ihr Unwesen treiben und was sie so zu erzählen haben. Ich finde, unsere Zuschauer haben ein Recht darauf, zu erfahren, was unsere Monster das ganze Jahr bis Oktober so machen und was für Hobbys sie haben. Mein Problem ist, ich traue mich oft nicht nah genug heran. Unser Kamerateam filmt immer mit 100 Meter Sicherheitsabstand und wenn ich mich dann mal vorsichtig einem Monster zum Exklusiv-Interview genähert habe, hat es mir bisher jedes Mal das Mikrofon aus der Hand weggefressen. Ich bin dann immer sehr eingeschüchtert und fahre zur Beruhigung eine Runde im “Ice Age Adventure”. Ich denke, uns fehlt Hin und Wieder einfach ein furchtloses Mädchen vor der Kamera.

3. Warum denkst Du, dass Dir ein nettes Mädel an Deiner Seite die Angst nehmen kann? Hast Du bereits Erfahrung mit dem starken Geschlecht in einer vergleichbaren Situation gesammelt?
Ich habe mal eine Zeit lang in Südamerika bei den berühmten kraPeivoM-Mönchen gelebt, von denen ich eine Menge über Angstbewältigung und Meditation gelernt habe. Blöderweise habe ich mich von denen immer wieder zu Mutproben herausfordern lassen, und ich kann mich in diesem Zusammenhang an einige sehr unverhoffte Wanderungen durch den Dschungel erinnern. Einmal wurde ich dabei aus dem Hinterhalt von einem 4 Meter großen Stachelschwein angegriffen, welches meine Fährte aufgenommen hatte. Glücklicherweise kam damals eine junge Kriegerin vom Stamm der boBegnopS herbeigeeilt und verscheuchte das Stachelschwein mit einem Regentanz. Sie hat mir durch ihren Mut das Leben gerettet. Das hat mich damals tief beeindruckt und ich glaube, wenn wir so ein tapferes Mädchen für unser Film-Team finden würden, würde ich mich zu Halloween wesentlich sicherer fühlen.

4. Was sollte ein Mädel mitbringen, das Dich während Deiner Berichterstattung begleitet?
Mmmmhhh… Ich finde sie sollte fröhlich, spontan, humorvoll und keinesfalls zurückhaltend sein. Zudem sollte sie auch ein paar eigene Ideen für unsere zahlreichen Movie Park-Reportagen mitbringen. Außerdem wäre es super, wenn sie schlagfertig ist – also nicht nur mit den Monstern sondern auch mit flotten Sprüchen. Mir persönlich ist darüber hinaus immer auch ein nettes Lächeln wichtig ;-) (Anmerkung der Redaktion: Ja neee, is klar!).

5. Wie bereitest Du Dich auf das Halloween Horror Fest 2014 im Movie Park Germany vor?
Ich denke, ich werde mich wie eigentlich jedes Jahr vorbereiten. Zuerst schaue ich meine Lieblings-Horrorfilme und flechte mir zu Hause im Keller einen Smoking aus Knoblauchzehen. Dann vernagle ich sämtliche Zugänge zu meinem Haus, buche eine Reise nach Transsilvanien und mache mich dort mit meinem Kumpel van Helsing auf die Suche nach Graf Dracula. Der ist aber leider sehr selten zu Hause und ich nutze die Zeit dann um meinen handgeschnitzten Wasserspeier mit alten Voodoo-Formeln zum Leben zu erwecken und wieder einzuschläfern. Eigentlich mache ich also nichts Außergewöhnliches.

Nach diesem gehaltvollen Gespräch legten wir, nachdem wir uns von Oli verabschiedet hatten, vollkommen erschöpft den Hörer auf und begannen zu überlegen, wie wir nun an das Mädel kommen, das Oli unterstützen soll. Vielleicht ein Casting? Mhm…
Wir denken mal in Ruhe darüber nach und werden Euch im Laufe der Woche über Facebook dazu informieren. Vielleicht hat der ein oder andere unter Euch jetzt schon Lust bekommen?

Bis denn
Tschö mit „ö“
Euer Oli Wood Management Team ;-)


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